Die Zimmertemperatur ist wohlig warm, das Kissen bereits aufgeschüttelt und die Minibar reichlich bestückt… Wer auf Reisen im Hotel seiner Wahl eincheckt, trifft meist auf die immer gleiche Zimmerromantik à la gestärkter Laken, Einbauschrank und pflegeleichtem Teppichboden. Behaglich und vertraut ist diese Umgebung – und auf befremdliche Weise unspektakulär. Der müde Abklatsch eines Zuhauses, das es doch nie sein wird. Klares Indiz für die gepflegte Raumlangeweile: Im Rückblick erinnert man sich an die Destinationen, die Sehenswürdigkeiten, das Wetter, die Unternehmungen und Begegnungen der einzelnen Trips…doch wo und wie man geschlafen hat, verschwimmt meistens zu einem konfusen Wust austauschbarer und uniformer Hotelbetten.

Was schade ist. Denn tatsächlich verliert man damit ein Detail der kostbarsten Tage des Jahres an jene Ödnis, die einem schon im Alltag schwer zusetzt. Urlaub: Raus aus dem Hamsterrad des Lebens – und dann direkt hinein in die Zimmerbatterie von Betthochburgen? Muss nicht sein. Tatsächlich kann die Wahl der Übernachtungsmöglichkeit dem gesamten Urlaub einen entscheidenden Kick verpassen. Sei es mit einer Prise Abenteuer, einem Quäntchen Kindheitstraum und mit einer Extraportion Ästhetik.

Wer sich auf das Motto „Übernachte lieber ungewöhnlich“ ein- und mit Sack und Pack niederlässt, findet sich dann womöglich statt unter Daunen unter Felldecken wieder – umgeben von gigantischen Eisblocks. In den Skiregionen Österreichs und Deutschlands sind nämlich sogenannte Iglu-Hotels der Trend schlechthin. Hier bettet man sein Haupt in den traditionellen Behausungen der Inuits, warm eingepackt in Hüttenschlafsäcken und Felldecken. Das Erlebnis, in der beeindruckenden Stille des ewigen Eises und umgeben von verschneiten Bergmassiven zur Ruhe zu kommen, ist an Einmaligkeit sicherlich kaum zu übertreffen. Ganz zu schweigen von dem sich bietenden Rahmenprogramm aus Fackelwanderungen und Crash-Kursen zum Iglu-Bau. Den Blick in einen makellosen Sternenhimmel sowie auf die sich endlos ausbreitende Schneelandschaft gibt es noch gratis obendrauf.

Auf die ultimative Hüttenromantik trifft man allerdings auch in Tirol – wenn auch dort eher in der hitzig-schwitzigen Variante. Brandenberg heißt die kleine Gemeinde, in der man sich den Traum vom Cowboy- und Indianerspiel ein Stück weit verwirklichen kann und dabei noch ordentlich ins Schwitzen gerät. Genächtigt wird hier nämlich in indianischen Tipis, zusammengesessen an riesigen Lagerfeuern. Wilde Naturromantik in ihrer Reinstform. Dass ein keltisches Schwitzhütten-Ritual zum Angebot der Anlage gehört, komplettiert ein Übernachtungserlebnis der überraschend anderen Art.

Aber warum sich auf Hütten festlegen, wenn das Herz fürs Maritime schlägt? So kann man in der Nähe von Hamburg Hausboote als Übernachtungsmöglichkeiten anmieten oder sich in Den Haag in umgebauten Rettungskapseln einkuscheln. Einige Boutique-Hotels setzen derweil auf individuelle Zimmergestaltungen unter bestimmten Mottos. Fest steht: In der Hotellerie gibt es inzwischen kaum etwas, was es nicht gibt. Immer getreu der Leitlinie, dem Gast etwas zu bieten, was er nicht alle Tage erlebt. Denn genau darum geht es schließlich auch im Urlaub: Einzutauchen in andere Welten und sich vollkommen loszulösen von allzu Bekanntem und Alltäglichem.

Ob es nun am Ende das Schnee- oder Iglu-Abenteuer (beides beispielsweise in Gutscheinform und als praktische Komplettpakete online buchbar über http://www.mydays.at/geschenkideen/aussergewoehnlich-uebernachten) sein darf, ob Wellengang oder Designinspiration – am Ende entscheidet der individuelle Gusto, wie und wo man sich außergewöhnlich bettet. Fragt sich nur, ob man bei so viel Originalität und Schönheit wirklich ein Auge zutun möchte…

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