Von 17. September bis 3. Oktober 2016 lockt das Oktoberfest wieder zahlreiche Besucher auf die Theresienwiese nach München. Auch viele Österreicher machen sich Jahr für Jahr auf den Weg, um der „Wiesn“ einen Besuch abzustatten. ÖAMTC-Touristikerin Kristina Tauer hat die wichtigsten Tipps für die Reise zum Oktoberfest zusammengestellt:

Die Wiesn ruft – Reise-Tipps fürs Münchner Oktoberfest

Einreise

„Auch wenn der Reisepass bis zu fünf Jahre abgelaufen sein darf, wird unbedingt die Verwendung eines gültigen Reisedokumentes empfohlen“, so die ÖAMTC-Expertin. Kinder müssen einen eigenen Reisepass mitführen, eine Eintragung im Pass der Eltern gilt nicht mehr. Reisende sollten außerdem im Hinterkopf behalten, dass an den Grenzen Richtung Deutschland Kontrollen durchgeführt werden. „Je nach Ort und Intensität der Kontrollen kommt es daher immer wieder zu Wartezeiten bei der Einreise nach Deutschland“, gibt Tauer zu bedenken. Besonders an den Autobahn-Grenzübergängen in Oberösterreich bei Suben (A8), Salzburg beim Walserberg (A1) und bei Freilassing (B155) sowie in Tirol bei Kiefersfelden (A12) sollte man mit Verzögerungen rechnen.

Unterwegs mit dem Auto

In den Zentren vieler deutscher Städte gibt es sogenannte „Umweltzonen“ – so auch in München. „Diese Zonen dürfen nur noch mit Autos befahren werden, bei denen eine Plakette signalisiert, dass ein bestimmter Ausstoß an Schad- und Feinstoffen nicht überschritten wird“, erklärt die ÖAMTC-Touristikerin. In München umfasst die Umweltzone das Stadtgebiet innerhalb des Mittleren Rings (ohne den Ring selbst). Die Zufahrt ist nur Fahrzeugen gestattet, die über eine grüne Feinstaubplakette verfügen.

Die Plaketten gibt es an allen ÖAMTC-Stützpunkten in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie an zahlreichen Stützpunkten in den übrigen Bundesländern. Außerdem ist die Plakette an sämtlichen TÜV-Stationen in Bayern erhältlich.

Generell muss während der Wiesn mit verstärkten Verkehrskontrollen gerechnet werden. „Wie in Österreich gilt auch in Deutschland die 0,5-Promille-Grenze. Ein Verstoß wird mit mindestens 500 Euro Strafe geahndet“, hält die ÖAMTC-Expertin fest. „Für alle Lenker – österreichische Touristen eingeschlossen – gilt außerdem bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres absolutes Alkoholverbot.“

Anreise zum Festgelände

Da es rund um die Theresienwiese keinerlei Parkplätze gibt, empfiehlt es sich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Festbesuchern stehen insgesamt 13 Schnell- und U-Bahnlinien zur Verfügung.

„Von der U-Bahn-Station Theresienwiese kommt man heuer nicht mehr direkt auf das Oktoberfest“, weiß die ÖAMTC-Touristikerin. „Ankommende Besucher werden zum Eingang am Bavariaring umgeleitet.“ Autofahrer erwarten umfangreiche Straßensperren und Halteverbote. Daher stehen an zahlreichen S- und Bahnhöfen Park-and-Ride-Plätze zur Verfügung.

Sicherheit

Um die Sicherheit der Wiesn-Besucher zu gewährleisten, wird das Sicherheitspersonal aufgestockt. Die Personen- und Gepäckkontrollen werden erheblich verschärft. Erstmals sind auch Rucksäcke und größere Taschen mit einem Fassungsvermögen von mehr als drei Litern auf dem Festgelände verboten. „Das Mitbringen von Kinderwägen bleibt meist erlaubt, ist aber an Samstagen und am 3. Oktober ganztägig verboten“, so die ÖAMTC-Reiseexpertin. „Dasselbe gilt für alle übrigen Tage ab 18 Uhr.“

Alle Verkehrsbestimmungen für Deutschland findet man unter www.oeamtc.at/laenderinfo.

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