Der Grunge-Look drückte einst das Lebensgefühl einer Generation aus. Heute ist er erneut begehrt und von den Straßen nicht wegzudenken. Der Grunge-Look ging aus der gleichnamigen Musikbewegung hervor und verbindet heute mehrere modische Elemente. Die Geschichte des Grunge ist bis heute ein kontrovers diskutiertes Thema.

Wie es zum Grunge-Look kam

Der Grunge-Look ist ein Element der Grungebewegung. Diese fand etwa zu Beginn der 1990er-Jahre ihren Höhepunkt. Das Wort „Grunge“ erklärt die Fachpresse auf zwei Arten. Zum einen sei das Wort Ausdruck der Melodik eines Gitarrengriffs. Diese waren für die Musik des Grunge maßgeblich. Zum anderen bedeutet „grungy“ übersetzt dreckig oder schmutzig. Auch diese Bezeichnung wäre sowohl für den Grunge-Look als auch die Musik treffend. Vorreiter des Grunge waren Rockmusiker der 70er-Jahre. Diese Kombination in Verbindung der Punkbewegung der 80er war maßgeblich für die Entwicklung des Grunge. Gegen Ende der 80er etablierte sich eine Musikrichtung, die gerade destruktive Anklänge und harte Gitarrenriffs beinhaltete. Die Textpassagen übertrafen übliche Rocktexte in ihrer Bedeutungsschwere und lyrischen Komposition.

Woher kam der Grunge-Look selbst?

Die Beschäftigung mit Musik ließ die Interpreten alles andere vergessen. Die destruktiven Klänge der Musik brachten sie mit ihrer Kleidung zum Ausdruck. Dazu gehörten deutlich abgenutzte Schuhe und Hosen. Ein derber, einfacher Stil gehörte zum Hobby der Musiker jener Zeit. Darüber hinaus behandelten Fans des Grunge ihre Vorbilder mehr denn je wie Idole. Sie drückten mit ihrer Musik die Empfindungen der jungen Generation aus. Dementsprechend ahmten Hunderttausende diesen Stil nach. In Amerika und Großbritannien stand der Grunge-Look zusätzlich unter dem Einfluss der Punk-Bewegung. Dementsprechend gab der Grunge-Look in den verschiedenen Ländern eine unterschiedliche Interpretation her.

Welche Kleidungsstücke gehörten zum Grunge-Look?

Zu den Tipps im Bereich Grunge-Look gehörten unbedingt:

  • Karohemden
  • abgenutzte Stiefel
  • zerschlissene T-Shirts

Die Kombination möglichst defekter und getragener Kleidung bestimmte den Stil. Eine der Hauptfiguren des Grunge, der Sänger der Band „Nirvana“, Kurt Cobain, gab den Stil an. Dessen gestreifte T-Shirts trugen junge Männer weltweit. Mit Flanellhemden und zerrissenen Jeans wehrte sich die Grunge-Generation gegen die zunehmende Kommerzialisierung der Mode und der Musik.

Was macht den Grunge-Look heute aus?

Tipps für das heutige Grunge-Outfit unterscheiden sich von der damaligen Mode. Zur Erkennbarkeit des Stils sind Flanellhemden und zerrissene Jeans weiterhin ein Muss. Im Gegensatz zum damaligen Hype treten diese jedoch in andere Kombinationen. Aus Grunge entwickelt sich Glunge. Glunge bedeutet die Kombination von Glamour und Grunge. Die unverzichtbaren Accessoires der damaligen Zeit tragen modebewusste Frauen und Männer zusammen mit hochwertigen und edlen Kleidungsstücken. Zarte Röcke oder Tops schauen unter dem alten Hemd hervor. Dicke Stiefel bilden beim Shopping eine Einheit mit Plisseeröcken. Grunge ist heute ein modisches Statement, wenn auch die Urheber des Grunge bereits nicht mehr leben. Mit dem Freitod Kurt Cobains endete Mitte der 90er-Jahre auch die musikalische Hoch-Zeit des Grunge.

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