willhaben Job-Trends: Welche Themen Arbeitsmarkt und Recruiting 2026 prägen werden

Österreich (OTS) – – Künstliche Intelligenz – immer noch und noch
viel mehr

– Ewig junges Employer Branding

– Employee well being als wesentliches Merkmal

Ob KI, als Motor sich immer noch schneller entfaltender Innovationen,
die Aufwände und Auswirkungen der sogenannten EU-
Entgelttransparenzrichtlinie oder auch stetig wachsende Anforderungen
im Bereich “Employee Wellbeing”, 2026 wird für Personal- und HR-
Verantwortliche wieder ein Jahr im Zeichen zahlreicher Neuerungen und
Veränderungen.

“Mehr als 7.000 verschiedene Unternehmen haben 2025 bei der Suche
nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf unser Jobs-Team
vertraut. Die vielfältigen Erfahrungswerte und Rückmeldungen aus
diesen zahlreichen Gesprächen dienen uns als hochwertige Grundlage
für einen Ausblick, worauf im heurigen Jahr voraussichtlich besonders
zu achten sein wird”, so Markus Zink, Head of Jobs bei willhaben.

Zwtl.: Künstliche Intelligenz – immer noch und noch viel mehr

“Spätestens im Lauf des vergangenen Jahres hat die Nutzung von KI
die breite Masse erreicht, als Assistenz-Tool unsere Herangehensweise
an Planung, Recherche und Datenanalyse massiv erleichtert. Gerade im
Recruiting ist smarte Terminplanung essentiell. Es gilt zudem oft,
zahlreiche mehrsprachige Ausschreibungen bestmöglich und individuell
auszugestalten. Auch wenn in sehr kurzer Zeit ein grundlegender
Überblick über eine Vielzahl an Bewerbungen geschaffen werden muss,
eröffnen sich hier immer validere Möglichkeiten zur Ressourcen-
Entlastung: Weg von stark repetitiven Massentasks hin zur
qualitätsvollen Detailarbeit”, skizziert Markus Zink.

Mittels adäquater Tools und mit Augenmaß, Stichwort “Predictive
Analytics”, das Engagement sowie die Produktivität seines Teams im
Blick zu behalten und dabei frühzeitig Veränderungen und
Herausforderungen zu identifizieren, schafft neue Möglichkeiten,
etwaige Reibungspunkte frühzeitig zu erkennen und
Abwanderungspotentialen zu begegnen. Viele Möglichkeiten zur
Effizienzsteigerung, die jedoch transparent in Einklang mit
wertschätzenden, fairen und menschlichen Abläufen vereinbart werden
müssen. Hier gilt es, das Beste aus beiden Welten zu kombinieren, mit
Gefühl und Verantwortungsbewusstsein eine auch ethisch einwandfreie
Nutzung der neuen Möglichkeiten sicherzustellen.

Zwtl.: Gehaltstransparenz wird Pflicht

Bis Juni 2026 muss die EU-Richtlinie zur Gehaltstransparenz in
nationales Recht gegossen werden. Es steht heuer somit ein
bemerkenswerter Umbruch für Verfechter des “Über Geld spricht man
nicht”-Grundsatzes bevor. “Dem Vernehmen nach wird Arbeitsministerin
Korinna Schumann den dazugehörigen Gesetzesentwurf im ersten Quartal
2026 in Begutachtung schicken. Nach der bereits vor einigen Jahren
eingeführten Pflicht zu Gehaltsinformationen in Jobausschreibungen,
wartet 2026 auch dahingehend ein sehr intensives Jahr, samt
grundlegenden Veränderungen sowie entsprechender Vorbereitungs- und
Aufbau-Arbeiten”, analysiert Markus Zink.

Zwtl.: Ewig junges Employer Branding

Kein neuer Trend, aber ein Dauerbrenner unter den wichtigsten
Faktoren am Weg zum bestmöglichen Team bleiben weiterhin umfassende
Aktivitäten im Employer Branding. “Die Empfehlung des Unternehmens
durch die eigenen Mitarbeiter, ehrlich und authentisch, ist nach wie
vor eines der hochkarätigsten Mittel, potentielle Spitzenkräfte an
Bord zu holen. Sei es die Erzählung der eigenen
Entwicklungsgeschichte, entlang eines individuell gemeinsam mit dem
Unternehmen ausdefinierten Pfades oder beispielsweise auch die
unabhängige Bestätigung eines besonderen Commitments des Arbeitgebers
hinsichtlich Flexibilität bei Arbeitszeit durch Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter. Authentische menschliche Botschafter werden auch in
einer hochtechnisierten und automatisierten Zeit Superkräfte
entfalten”, ist Markus Zink überzeugt.

Ergebnisse einer aktuellen Studie von willhaben gemeinsam mit
marketagent unterstreichen das hohe Potential dieses Ansatzes: 92,5
Prozent bewerten dabei eine offene und ehrliche Kommunikation,
insbesondere in schwierigen Zeiten als sehr wichtig oder eher
wichtig. Gemäß Erhebung ist dies sogar der derzeit wichtigste Aspekt,
gefolgt vom “Verhalten der direkten Führungskraft” (89,6 Prozent).

Zwtl.: Employee well being als wesentliches Merkmal

Der bestmögliche gemeinsame Umgang mit Stress, Druck und
Belastungssituationen wird ebenso ein immer wesentlicheres Merkmal
für die Qualitäten eines Arbeitgebers. Früherkennung und präventive
Maßnahmen zur Sicherung und Förderung mentaler Gesundheit werden hier
2026 als noch stärkerer und umfassenderer Bestandteil in die
Unternehmensstrategie einfließen. “Sich am Arbeitsplatz rundum
wohlzufühlen, ein menschliches und wertschätzendes Umfeld zu erleben,
das Höchstleistung und besonderes Engagement honoriert, wird auch
2026 ein Erfolgsgarant von immensem Wert sein”, so Markus Zink
abschließend.

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