Wien (OTS) – „Herbst- und Schulbeginn verursachen leider erneut einen
veritablen
Anstieg der Corona-Fälle. Vor allem im Osten Österreichs sind aktuell
viele Menschen krank und können jetzt nicht zur Blutspende kommen“,
sagt Bundesrettungskommandant Gerry Foitik und weiter: „Wie jedes
Jahr sind unsere Blut-Lagerstände nach dem Sommer auf einem niedrigen
Niveau und normalerweise würden wir diese jetzt aufbauen, um gut in
die kalte Jahreszeit zu starten. Die aktuelle Krankheitswelle macht
uns leider einen gefährlichen Strich durch die Rechnung. Wir sind in
großer Sorge, dass wir jene 1.000 Blutkonserven, die wir jeden Tag in
Österreich brauchen, um das Leben von Patientinnen und Patienten zu
retten, nicht länger liefern können. Kommen Sie daher, wenn Sie
gesund sind, jetzt dringend zur Blutspende!“
Blut nicht künstlich herstellbar und nur 42 Tage haltbar
„Blut ist nach wie vor das wichtigste Notfallmedikament und für
viele Menschen in den Spitälern überlebenswichtig. Es ist nicht
künstlich herstellbar, und Blutkonserven sind nur 42 Tage lang
haltbar. Leider gehen nur 3,35 Prozent der spendenfähigen Bevölkerung
Blutspenden – Österreich braucht jetzt mehr junge Menschen, die
regelmäßig zur Spende gehen“, erklärt Foitik.
Blut spenden – so einfach geht’s
Spenden dürfen grundsätzlich alle Menschen im Alter von 18 bis 70
Jahren (Erstspender bis zum 60. Geburtstag), die gesund sind und
gewisse gesetzliche Voraussetzungen erfüllen. Mitzubringen sind ein
gültiger Ausweis und etwas Zeit.
Auf blut.at alle Blutspendeaktionen in der Nähe finden und Termin
vereinbaren! Mit dem Online-Check auf der Webseite kann in wenigen
Minuten geprüft werden, ob alle Kriterien für eine Blutspende aktuell
erfüllt werden.
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