St. Pölten (OTS) – Mit „Namasté!“ eröffnet das Cinema Paradiso St.
Pölten am morgigen 8.
November die Reihe der Spezialprogramme dieses Monats, wobei Yoga und
ein Frühstück mit dem Film „Das tiefste Blau“ gekoppelt werden. Das
Film-Café serviert wieder jeden Montag Kaffee und Kuchen und dazu die
Streifen „Das tiefste Blau“ (10. November), „Wie das Leben manchmal
spielt“ (17. November) und „Ganzer halber Bruder“ (24. November).
„Film, Wein + Genuss“ wiederum kombiniert am 25. November „Du & Ich
und alle reden mit“ und „Aufputzt is’“ mit regionalen Schmankerln aus
Ochsenburg und Weinen aus Statzendorf.
Die auf dem gleichnamigen Kabarettprogramm von Gery Seidl
basierende Komödie „Aufputzt is’“ feiert zwei Tage zuvor, am 23.
November, im Cinema Paradiso St. Pölten Niederösterreich-Premiere,
bei der nach dem Film auch ein Gespräch mit Gery Seidl, Thomas Mraz
und Marlene Morreis auf dem Programm steht. Am selben Tag, 23.
November, präsentiert das „Freeride Filmfestival 2025“ mit „Between
Days“ über das Snowboarden in den japanischen Alpen, „Fathom“ als
Reflexion über Angst und Vergebung, „Evanescent“ über Skifahren auf
schmelzendem Eis, „Dear Superhero“ über Mutterschaft im Profisport u.
a. Outdoor-Sport in allen Facetten. Wieder einen Tag zuvor, am 22.
November, zeigt „Cinema Theatre“ Steve Coogan in der Bühnenadaption
des Filmklassikers „Dr. Strangelove“ von Stanley Kubrick,
aufgezeichnet im Noël Coward Theatre.
Ab dem 8. November präsentieren zudem die „Jüdischen Filmtage“ in
ihrer dritten Auflage mit Live-Veranstaltungen, Filmpremieren und
Filmklassikern eine lebendige, diverse jüdische Kultur- und Filmszene
aus der ganzen Welt, erinnern damit auch an die Novemberpogrome 1938
in Österreich, die zur Shoa führten, und setzen solcherart ein
Zeichen gegen Antisemitismus und das Verdrängen der eigenen
Geschichte. So feiert am 8. November „Das kostbarste aller Güter“ von
Michel Hazanavicius über ein im Winter 1943 aus einem Auschwitz-
Transport gerettetes Baby Österreich-Premiere, ist ab 9. November Bob
Fosses im Berlin der 1930er-Jahre angesiedelte Musical-Verfilmung
„Cabaret“ zu sehen und reflektiert Kirill Serebrennikow ab 10.
November über „Das Verschwinden des Josef Mengele“.
Fortgesetzt werden die „Jüdischen Filmtage“ mit der Doku
„Hachschara – Israels Pioniere aus Österreich“, zu deren Premiere am
12. November der Regisseur Alexander Millecker und die Historikerin
Janina Böck-Koroschitz zu Gast sind. Am 16. November wird Sidney
Lumets Klassiker „Der Pfandleiher – The Pawnbroker“ aus dem Jahr 1964
im englischen Original gezeigt, ab 21. November „Holding Liat“ über
eine am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppte Holocaust-
Pädagogin in Yad Vashem. Mehr als ein halbes Jahrhundert älter ist
der Streifen „Jakob, der Lügner“, Frank Beyers DDR-Verfilmung von
Jurek Beckers gleichnamigen Roman, die am 23. November bei einem
„Cinema Breakfast“ zu sehen ist.
Komplettiert wird das November-Programm im Cinema Paradiso St.
Pölten durch die nächste Ausgabe „Tagebuch Slam“ am 11. November
sowie zwei Konzerte: Am 20. November kreiert Christoph Jarmer (
vormals Garish) gemeinsam mit Florian Holoubek aus Texten von Thomas
Hofer Musik zwischen Folk und Wiener Lied, am 27. November tritt Anna
Mabo im Trio mit Clemens Sainitzer und Alexander Yannilos auf.
Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter
02742/21400 und www.cinema-paradiso.at/st-poelten .


