Grüne Wien/Pühringer, Ellensohn: „Dringender Aufklärungsbedarf wegen weiterem Millionengrab im FSW“

Wien (OTS) – Wie die Wochenzeitung Falter berichtet, sind im Fonds
Soziales Wien (
FSW) in den vergangenen Jahren zweistellige Millionenbeträge in die
Entwicklung der IT-Architektur VITA geflossen, ohne dass die
angestrebten Ziele auch nur annähernd erreicht wurden: „Während der
FSW bei Pflege, Betreuung, Behindertenhilfe und Wohnungslosenhilfe
kürzt, wird im FSW offenbar ein neues Millionengrab geschaufelt.
Diese Vorgänge sind dringend aufklärungsbedürftig, schließlich wird
hier mit Steuergeld hantiert“ kritisiert die Parteivorsitzende der
Grünen Wien, Judith Pühringer.

Die Grünen schalten nun erneut den Stadtrechnungshof ein. Zuletzt
hatte man aufgedeckt, dass der FSW durch die Absage des Projekts
Wohngeld 7 Millionen Euro in den Wind geblasen hat. „Der FSW hat mehr
als 10 Millionen Euro in die Entwicklung des IT-Systems VITA gesteckt
– mit dem Ergebnis „unbrauchbar“. Gearbeitet wird mit alter Technik,
die sicherheitstechnisch schwer bedenklich ist. Diese schwerwiegenden
Hinweise wird der Stadtrechnungshof prüfen“, so Kontrollsprecher
David Ellensohn.

Bei den Grünen weist man darauf hin, dass der FSW hochsensible
Daten der Wiener:innen verarbeitet: „Eine sichere und moderne IT-
Architektur wäre wichtig, um die Daten der Kund:innen des FSW vor
Cyberangriffen zu schützen. Eine sichere und moderne IT-Architektur
scheint aber trotz Millionenausgaben nicht hergestellt worden zu
sein. Es herrscht dringender Handlungsbedarf,“ so Pühringer und
Ellensohn abschließend.

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