Wien (OTS) – Trotz jahrelanger Forderungen, Wunsch der
Landstraßer:innen und
Wahlversprechen bleibt die Zukunft der Landstraßer Hauptstraße weiter
unklar. „Bei der gestrigen Bezirksvertretungssitzung konnte
Bezirksvorsteher Hohenberger (SPÖ) auf die Fragen der Grünen
Landstraße keine Zusagen für die geplante Umgestaltung machen. Nur
der kurze Abschnitt zwischen Schlachthausgasse und Juchgasse wurde in
Aussicht gestellt, aber auch dafür ist nichts im Bezirksbudget 2026
vorgesehen. Konkrete Zeitpläne für die geplanten Begegnungszonen und
Begrünungsmaßnahmen nannte er nicht. Damit bleibt offen, ob und wann
die Landstraßer Hauptstraße tatsächlich zu einer attraktiveren,
klimafreundlichen Einkaufsstraße umgebaut wird“, zeigt sich
Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Sigrid Widhalm (Grüne) besorgt.
„Die Landstraßer Hauptstraße reiht sich in jene Wahlversprechen
ein, die die SPÖ vor der Wahl gemacht hat und die nun nicht eingelöst
werden. Vor der Wahl wurden Pläne für die Landstraßer Hauptstraße für
den Herbst angekündigt. Bis heute gibt es weder Plan noch Geld und
auch keine Zusage für den Umbau. Stadträtin Ulli Sima ist dringend
aufgefordert, ihre Versprechen von vor der Wahl jetzt wahrzumachen
und eine begrünte, verkehrsberuhigte Landstraßer Hauptstraße
umzusetzen – das ist sie den Landstraßer:innen schuldig“, so
Mobilitätssprecher Kilian Stark.
„Seit über 15 Jahren setzen wir uns für eine Verkehrsberuhigung
und Begrünung ein. Die SPÖ findet immer neue Ausreden – nun ist das
Sparpaket schuld. Das ist nicht nur enttäuschend für die Bevölkerung,
es ist auch ein klarer Bruch von Wahlversprechen“, so Widhalm. Denn
im Rot-Pinken Koalitionsabkommen heißt es ausdrücklich: „ Wir setzen
auf Verkehrsberuhigung, Begrünung und neue Radwege – auch auf der
Landstraßer Hauptstraße .“ Dennoch wurden bisher weder verbindliche
Pläne noch ein Baustart kommuniziert. Zuletzt hatte auch SPÖ-
Verkehrsstadträtin Ulli Sima im Mai 2025 den Antrag auf Tempo 30
abgelehnt. „Die Menschen im dritten Bezirk haben sich eine sichere,
klimafitte Hauptstraße verdient. Statt Worten braucht es endlich
Taten“, so Widhalm abschließend.


