GRAS begrüßt Einführung des Students at Risk Programms: „Wichtig, damit Studierende Krieg und Repression entkommen können“

Wien (OTS) – Durch das Students at Risk-Programm (StAR) soll
gefährdeten und
geflüchteten Studierenden die Fortsetzung ihrer akademischen Laufbahn
in Österreich ermöglicht werden und diese mit einem Stipendium von
1200 Euro monatlich unterstützt werden. Das Programm, das auch auf
langjähriges Engagement der Grünen & Alternativen Student_innen (GRAS
) zurückgeht und in Zusammenarbeit von BMFWF, OeAD und ÖH erarbeitet
wurde, stellt einen bedeutenden Fortschritt für internationale
Bildungsgerechtigkeit und den Schutz demokratischer Grundwerte dar.

Viktoria Kudrna, für die GRAS im Vorsitzteam der ÖH-
Bundesvertretung, betont: „Die Implementierung des Students At Risk
Programms bedeutet einen großen Schritt für die breite Zugänglichkeit
von Bildung und setzt ein klares Zeichen für den Schutz jener
Studierenden, welche von Krieg, Verfolgung oder politischer
Repression betroffen sind. Weltweit sehen sich insbesondere Frauen
mit erheblich größeren Hürden im Zugang zu Bildung konfrontiert“.

In Norwegen und Deutschland wurden Initiativen wie der Students
at Risk Fonds bereits erfolgreich umgesetzt. Studierenden soll in
Österreich, nun ein sicheres Fortsetzen des Studiums ermöglicht
werden, wenn in den Herkunftsländern der Zugang zu Bildung verwehrt
wird und politische Verfolgung, Repression oder Krieg ein Studium
verunmöglicht hatte. Die GRAS hat sich seit Jahren für die Einführung
dieses Programms eingesetzt und ist erfreut, dass nun ein Durchbruch
auf Grund des Engagements erzielt werden konnte.

Sarah Rossmann, ehemalig ÖH-Vorsitzende_r, erklärt: „Die
Verweigerung des Zugangs zu Universitäten ist ein repressives
Werkzeug, welches Studierenden effektiv ihr Recht auf Bildung nimmt
und stellt damit eine brandgefährliche antidemokratische Maßnahme
dar. Es ist von elementarer Bedeutung, dass dieser Entwicklung
entgegengewirkt wird und den Betroffenen ihre Autonomie und
Sicherheit gewährleistet wird“.

Laura Reppmann, für die GRAS Referentin für Internationale
Angelegenheiten in der ÖH-Bundesvertretung, ergänzt: „Students At
Risk soll Studierende weltweit unterstützen und ihnen eine Chance
geben, ihren Bildungsweg in Österreich fortzuführen. Gerade in den
letzten Monaten mussten wir beobachten, wie katastrophal die
humanitäre Lage in Gaza, dem Iran oder Afghanistan ist und wie der
Zugang zu Bildung systematisch in Ländern wie Belarus eingeschränkt
wird. Durch das Students At Risk Programm soll 50 Studierenden im
Jahr nun ermöglicht werden, ihr Studium in Österreich sicher
abzuschließen”.

Weitere Informationen:
www.oeh.ac.at/service/foerdertoepfe/students-at-risk und unter
oead.at/students-at-risk-austria sowie oead.at/students-at-risk-
austria-faqs .

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