Wien (OTS) – Er bedrängt sie und lässt sich nicht abweisen. Sie
braucht
Unterstützung und eine sichere Anlaufstelle. Nicht nur für
Situationen wie diese, ist die Initiative „Ich bin dein
Rettungsanker“ ins Leben gerufen worden.
Die Initiative „Ich bin dein Rettungsanker“ des Frauenservice
Wien wächst weiter: Seit diesem Jahr ist auch die Parkraumüberwachung
der Stadt Wien Teil der Initiative und geht somit einen wichtigen
Schritt, wenn es darum geht, den öffentlichen Raum in Wien noch
sicherer zu gestalten.
Bislang wurden bereits knapp 200 Mitarbeiter*innen der
Parkraumüberwachung im Rahmen der Initiative geschult und weitere
Termine sind in Planung. Damit wissen die Mitarbeiter*innen, wie sie
als erste Ansprechstelle für betroffene Personen reagieren können und
ein höheres Bewusstsein dafür haben, wie interveniert werden kann.
„Wien verfügt über ein dichtes Gewaltschutznetz. Zusätzlich gilt
es das individuelle Sicherheitsgefühl möglichst zu stärken. Dazu
gehört es, die Gewissheit zu haben, sich im Fall der Fälle möglichst
niederschwellig Hilfe holen zu können. Die Mitarbeite*rinnen der
Parkraumüberwachung sind tagtäglich in ganz Wien unterwegs und stehen
dabei unmittelbar als Ansprechperson zur Verfügung. Damit können wir
das Netzwerk der Rettungsanker-Partner*innen dichter knüpfen und
wertvoll ergänzen.“, so Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin
Kathrin Gaál.
Die Initiative „Ich bin dein Rettungsanker“ basiert auf drei
zentralen Säulen: Wissensvermittlung und Schulungen,
Bewusstseinsbildung und Kommunikation und strukturelle Maßnahmen und
Prävention. Die Kampagne „Ich bin dein Rettungsanker“ wurde am
Donauinselfest 2018 auf Initiative von Vizebürgermeisterin und
Frauenstadträtin Kathrin Gaál gestartet.
„Wir sind froh und stolz Teil dieser wichtigen Kampagne gegen
Gewalt und Belästigung von Frauen zu sein. Die Mitarbeiter*innen der
Parkraumüberwachungsgruppe sind im gesamten Wiener Stadtgebiet
anzutreffen und durch ihre Uniform leicht für Betroffene zu erkennen
– und das auch in den so wichtigen Abendstunden. Für uns als
Parkraumüberwachung ist es eine Selbstverständlichkeit bei dieser
Kampagne mitzuwirken, denn in unserer Gesellschaft dürfen derartige
Übergriffe keinen Platz haben!“, so Abteilungsleiterin der MA 67-
Parkraumüberwachung Michelle Krumpschmid.
Laura Wimmer, Leiterin des Frauenservice Wien zu der neuen
Partner*in: „Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit den Kolleg*
innen der MA 67, da sie wichtige erste Ansprechpersonen für Frauen im
öffentlichen Raum sein können. Mit der Ausweitung der Initiative
wollen wir deutlich zeigen, dass sexuelle Belästigung in Wien keinen
Platz hat.“
Die erfolgreiche Aktion des Frauenservice Wien zeigt, dass
sexuelle Belästigung in Wien keinen Platz hat. Partner*innen in der
Initiative sind neben dem Donauinselfest u.a. die Wiener Linien, die
mobilen Inselteams der Wiener Gewässer oder Veranstaltungen wie der
Gürtel Night Walk.
Weitere Informationen finden sich auf der Website und können auch
unter [email protected] erfragt werden.



