Wien (OTS) – Verärgert zeigen sich die Mieter, die sich an die FPÖ
gewandt haben,
über die derzeitige Situation im Bereich des Wildganshofes in Wien-
Landstraße: Gleich drei wichtige Linien – 71er, 18er und 74A – wurden
gleichzeitig gesperrt. „Das ist kein schlechter Scherz, sondern
bittere Realität. Der gesamte Wildganshof ist aktuell von der
Außenwelt quasi abgeschnitten!“, kritisiert FPÖ-Bezirksparteiobmann
LAbg. Michael Stumpf scharf die Wiener Linien!
Der von der Stadt angebotene „Shuttle-Service“ – ein via Uber
buchbares Sammeltaxi zur U3-Schlachthausgasse – sei völlig
unzureichend. „Erstens ist dieser sogenannte Shuttle nur schwer
erreichbar, zweitens endet er bereits bei der U3, was den Menschen
keinerlei neue Verbindung ermöglicht“, ergänzt Mag. Dr. Werner
Grebner, Klubobmann der FPÖ-Landstraße.
Besonders betroffen seien gehbehinderte Menschen, Schwangere,
Seniorinnen und Senioren, die aktuell nicht einmal eine Möglichkeit
haben, selbstständig zur Apotheke oder zum Arzt zu gelangen. „Es ist
unglaublich, wie fahrlässig hier der Alltag der Anrainerinnen und
Anrainer erschwert wird“, so Stumpf.
Die FPÖ fordert die Bezirksvorstehung Landstraße auf,
unverzüglich mit den Wiener Linien und der Stadtregierung in Kontakt
zu treten, um zumindest im August eine praktikable Lösung zu
schaffen. „Wenn man schon mehrere Linien gleichzeitig sperrt, muss
zumindest ein barrierefreier, niedrigschwelliger Ersatzverkehr
eingerichtet werden – und nicht ein überlasteter, schwer erreichbarer
Uber-Shuttle“, so Grebner abschließend. (Schluss)