FPÖ – Schuch-Gubik: „Corona-Maßnahmen haben Kinderseelen gebrochen – Zahlen belegen massiven Anstieg psychischer Erkrankungen“

Wien (OTS) – „Was unseren Kindern und Jugendlichen im Zuge der
Corona-Politik
angetan wurde, kann man nicht anders als ein staatlich organisiertes
Verbrechen bezeichnen“, übte FPÖ-Bundesparteisprecherin NAbg. Lisa
Schuch-Gubik massive Kritik. Die Lockdowns, Schulschließungen,
Maskenpflicht und Kontaktverbote haben massive psychische Schäden
angerichtet, unter denen die junge Generation bis heute leidet.

Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage betreffend
„Langzeitfolgen der Corona-Maßnahmen für Kinder“, die die
freiheitliche Abgeordnete im Zuge der Corona-Aufarbeitung der FPÖ an
SPÖ-Sozialministerin Schumann gestellt hat, brachte mehr als
schockierende Zahlen und Daten ans Tageslicht.

„Diese Zahlen beweisen, was wir Freiheitliche von Anfang an
gesagt haben. Diese Corona-Politik war nicht nur unverhältnismäßig,
sie war menschenverachtend. Kinder wurden zur Zielscheibe einer
kalten Machtdemonstration der Regierung, eingesperrt, isoliert,
psychisch zerstört und heute will niemand Verantwortung dafür
übernehmen“, stellte die freiheitliche Nationalratsabgeordnete fest

Die Fakten sind erschütternd:

Bereits 2021 explodierte die Zahl der stationären Aufenthalte
junger Menschen mit psychischen Störungen – deutlich über dem Niveau
vor Corona. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien waren 2021 mit über 83
Prozent dramatisch überlastet. Die Anzahl stationärer Aufenthalte in
Kinder- und Jugendpsychiatrien stieg mit den Corona-Krisenjahren an
und ist seitdem hoch und über dem Vor-Pandemie-Niveau.

Besonders bei affektiven Störungen wie Depressionen und
neurotischen Belastungsstörungen ist im Zuge der Corona-Politik ein
massiver Anstieg zu verzeichnen.

Mindestens 37.000 Kinder und Jugendliche nahmen 2022
psychologische oder psychotherapeutische Hilfe in Anspruch – die
Dunkelziffer dürfte aber deutlich höher liegen. Viele Kinder und
Jugendliche waren auf privat finanzierte Therapien angewiesen, weil
das öffentliche System völlig überlastet und unzureichend war.

„Während tausende Kinder und Jugendliche – und mit ihnen ihre
Familien – bis heute unter den psychischen Folgen der Corona-
Maßnahmen leiden, ziehen sich die ‚Täter‘ in Form der Einheitspartei
nach wie vor aus der Verantwortung. Nicht einmal ein leises
Schuldbekenntnis oder eine Entschuldigung. Während unsere Kinder auf
Therapieplätze warten oder privat zahlen müssen, genießen jene, die
diese Krise verursacht haben, weiter ihre Posten und Privilegien“,
kritisierte Schuch-Gubik.

„Die Corona-Politik hat unzähligen Kindern ihre Kindheit und
Jugendlichen ihre Jugend geraubt. Was wir jetzt brauchen, ist nicht
Schweigen, Verharmlosung und Schönfärberei, sondern schonungslose
Aufklärung und Gerechtigkeit für eine Generation, der massiver
Schaden zugefügt wurde. Dieses Verbrechen an unseren Kindern muss
Konsequenzen haben“, forderte Schuch-Gubik abschließend.

Datenschutzinfo