Wien (OTS) – „Wiener Wohnen und damit die Wiener SPÖ erheben die
Schikane von
Gemeindebaumietern endgültig zum Programm“, kritisiert Wiens FPÖ-
Landesparteiobmann und Stadtrat Dominik Nepp das weitestgehende
Verbot der Installation von Klimaanlagen.
„Während der Gemeindebau immer weiter dem Verfall ausgesetzt wird
und ein Sanierungsstau von zehn Milliarden Euro besteht, wird
Selbsthilfe verboten. Das erinnert an den Roman Animal Farm“, fordert
Nepp ein Umdenken bei Wiener Wohnen ein. „Die sommerliche Überhitzung
in vielen Gemeindebauten ist wesentlich dem durch den Rechnungshof
bestätigten schlechten Zustand zahlloser Gemeindebauten geschuldet“,
verweist Nepp auf den Rechnungshofbericht „Wohnbau in Wien“.
„Wenn sogar die Volksanwaltschaft aktiv wird, dann muss es zu
einem sofortigen Einlenken kommen. Es kann nicht sein, dass Asylanten
in klimatisierten Wohnungen untergebracht werden – und Wiener in die
Hitze-Hölle verdammt werden“, setzt Nepp nach und erinnert an die
Favoritenstraße 185. „Wir werden die Interessen der Menschen schützen
und SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig im Rathaus mit der Sachlage
schonungslos konfrontieren“, schließt Nepp und kündigt Initiativen
an.