Wien (OTS) – Eine aus Sicht von FPÖ-Generalsekretär und
Mediensprecher NAbg.
Christian Hafenecker besonders perfide Art und Weise von „Fake News“
präsentierten heute Früh die ORF-Radiojournale auf Ö1 und Ö3 um 7:00
Uhr. In einem Bericht über die gestern von ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen
beschlossene 10-Cent-Spritpreisbremse verlautbarte der ORF-Redakteur
wörtlich: „Klar gegen diese Spritpreisbremse hat sich die FPÖ
ausgesprochen. Sie befürchtet weniger Angebot und höhere Preise.“ Der
Hinweis auf das von der FPÖ eingebrachte Modell mit einer Senkung um
40 und 44 Cent pro Liter, über das gestern ebenso im Nationalrat
abgestimmt wurde, fehlte komplett. „Seit Samstag liegt das
Entlastungsmodell der FPÖ auf dem Tisch, das Autofahrer beim Sprit um
44 Cent bei Benzin und um 40 Cent bei Diesel entlastet. Diesen
Umstand zu verschweigen, ist unredlich. Die FPÖ wird damit als Gegner
von Entlastungen abgestempelt – obwohl das Gegenteil der Fall ist.
Die Entlastung nach dem freiheitlichen Modell wäre viermal so hoch
ausgefallen, wie es gestern beschlossen wurde. Dass der ORF das mit
keiner Silbe erwähnt, zeigt deutlich, dass der ORF hier einmal mehr
als Regierungslautsprecher am Start war.“
Die Intention der Staatsfunker ist für den freiheitlichen
Mediensprecher klar: „Am Ende soll offenbar der Eindruck
übrigbleiben, dass die Regierung die Autofahrer entlastet, die FPÖ
hingegen nicht. Hier werden Unwahrheiten durch das Weglassen
wichtiger Informationen produziert. Und zufällig nützt das der
Regierung. Das ist schäbig und zeigt einmal mehr, wie dringend
notwendig eine Neuaufstellung des ORF ist – inklusive Streichen der
Haushaltsabgabe!“

