Wien (OTS) – „Es ist wieder eine reine Nebelgranatenwerferei auf dem
Rücken der
Schüler, was NEOS-Bildungsminister Wiederkehr gestern formulierte“,
kritisierte heute der FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA,
den Auftritt von Wiederkehr in der „ZiB 2“. Dessen sogenannter „Plan
Z“ sei nichts weiter als eine leere Worthülse, die das eigentliche
Ziel verschleiern solle, nämlich die schrittweise Aushöhlung des
Wissens- und Leistungsprinzips in Österreichs Schulen.
„Der NEOS-Minister versuchte mit Schlagworten wie
‚Kompetenzorientierung‘ und ‚Kreativität‘ zu punkten, verschweigt
aber, was das im Klartext heißt: Weniger Wissen, weniger Leistung und
dafür mehr ideologische Indoktrination in den Klassenzimmern. ‚Plan
Z‘ steht offensichtlich nicht für Zukunft, sondern für Zerstörung,
Zentralismus und Zukunftsraub an unseren Kindern“, so Brückl. Es sei
entlarvend, dass Wiederkehr keine einzige konkrete Antwort darauf
habe, welche Fächer er streichen wolle, aber gleichzeitig das
Faktenwissen abwerten wolle. „Wenn der Minister stolz verkündet, dass
man keine 40 Flüsse mehr lernen muss, dann ist das ein Armutszeugnis.
Es geht hier um die gezielte Aushöhlung der Allgemeinbildung, die für
ein selbstbestimmtes Leben unerlässlich ist. Was kommt stattdessen?
Vermutlich noch mehr Genderei, Klimahysterie und eine kritiklose EU-
Hörigkeit, die dann als ‚Medienkompetenz‘ verkauft wird. Das ist
keine Bildung, das ist Umerziehung!“
Für Brückl zeige sich im Interview die ganze Arroganz der
Verlierer-Koalition. Wiederkehrs Wunsch nach mehr Zentralismus sei
ein direkter Angriff auf den Föderalismus und die bewährten
Strukturen in den Bundesländern. „Die Aussage, ein Kind in Salzburg
sei nicht anders als in Wien, entlarvt den ganzen Wiener Zentralismus
dieser Regierung. Man will den Ländern ihre Kompetenzen rauben und
einen Einheitsbrei schaffen, der regionale Identitäten zerstört. Wir
Freiheitliche stehen für eine Stärkung der Schulautonomie und der
regionalen Verantwortung, statt für einen zentralistischen
Überwachungsstaat im Bildungswesen“, erklärte der FPÖ-
Bildungssprecher, der an dieser Stelle an das freiheitliche
„Schulträgermodell“ erinnerte, das den „gordischen Knoten“ rundum die
Kompetenzstreitigkeiten endgültig lösen würde.
„Diese schwarz-rot-pinke Regierung ist nicht nur
handlungsunfähig, sie ist eine Gefahr für den Bildungsstandort
Österreich. Wir Freiheitliche fordern eine echte Leistungsschule, die
auf Faktenwissen, den Grundrechenarten, deutscher Sprache und
Heimatverbundenheit basiert, statt auf ideologischen Experimenten. Es
ist höchste Zeit, diesen bildungspolitischen Irrweg zu beenden und
die Zukunft unserer Kinder nicht den konzeptlosen Politikern dieser
Regierung zu überlassen!“, betonte Brückl.


