Wien (OTS) – Kinder- und Jugendhilfepsycholog*innen aus ganz
Österreich treffen
einander vom 2. bis 3. Oktober 2025 zu ihrer jährlichen Fachtagung im
Wiener Rathaus.
Gemeinsam mit internationalen Forscher*innen wird der Frage in
mehreren Vorträgen und Workshops nachgegangen, wie sich
Beziehungserfahrungen auf der physiologischen, kognitiven bzw.
neuronalen Ebene niederschlagen.
Kurzer Überblick über die Referent*innen sowie die Themen (nach
der Reihenfolge der Vorträge):
1. Prof.in Dr.in Anna-Lena ZIETLOW
Seit 2022 Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an
der Technischen Universität Dresden und Leiterin der Kinder- und
Jugendambulanz der Universitäts- und Forschungsambulanz der TU
Dresden. Sie referiert über die Bedeutung früher sozialer Bindungen
im Kontext elterlicher psychischer Erkrankungen.
2. Prof.in Dr.in Stefanie HÖHL
ist Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Wien,
wo sie die Wiener Kinderstudien leitet. Sie zeigt anhand von
Gehirnwellenmessungen wie Eltern und Kinder gut kommunizieren und
kooperieren.
3. Dr. Rodrigo ARZATE-MEJIA
ist Postdoctoral Scientist am Laboratory of Neuroepigenetics an der
Universität in Zürich. Sein auf Englisch vorgetragenes Referat
beschäftigt sich mit frühen Kindheitserfahrungen und den lebenslangen
Auswirkungen auf Verhalten und Denken vermittelt über epigenetische
Mechanismen.
4. Prof. Dr. Matthias GAMER
arbeitet als Professor für Experimentelle Klinische Psychologie an
der Universität Würzburg. In seinem Vortrag soll ein
interdisziplinärer Überblick über neurobiologische, psychologische
und klinische Aspekte des Einflusses von emotionalen Erfahrungen auf
das Gedächtnis gegeben werden. Im Fokus steht die Frage, wie sich
unterschiedliche Phasen der körperlichen Stressreaktion auf die
Enkodierung, die Konsolidierung und den Abruf von Gedächtnisinhalten
auswirken.
5. Prof. Dr. Christian MONTAG
Prof. Christian Montag ist Distinguished-Professor für Kognitions-
und Neurowissenschaften (Cognitive and Brain Sciences) am Institut
für kollaborative Innovation (Institute of Collaborative Innovation)
an der Universität Macau in der Sonderverwaltungszone Macau in China.
Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten und Bücher. Sein
Referat bietet einen Überblick über die Forschung, die mögliche
Gehirnveränderungen im Zusammenhang mit der (übermäßigen) Nutzung von
Smartphones anhand von Studien untersucht, bei denen MRT-Techniken
zum Einsatz kommen.
72. Fachtagung der österreichischen Kinder- und
Jugendhilfepsycholog*innen:
ICH BIN VON KOPF BIS FUSS AUF BEZIEHUNG
EINGESTELLT…Wechselwirkungen zwischen sozialer Interaktion und
biologischen Körpervorgängen
Bitte merken Sie sich vor:
· Donnerstag, 2. Oktober 2025 (09:00 – 16:00 Uhr)
· Freitag, 3. Oktober 2025 (08:30 – 14:00 Uhr)
Ort: Wiener Rathaus, Wappensaal
Medienvertreter*innen sind herzlich willkommen und haben die
Möglichkeit Interviews mit den Vortragenden zu führen.


