Dull in Wien: Schottisches Dorf testete Jänner in der Stadt

Wien (OTS) – Der WienTourismus lud die Bewohner:innen des
schottischen Dorfes Dull
nach Wien ein, um zu zeigen, dass die Stadt selbst im Jänner, dem
traditionell „dullsten“ Monat des Jahres, alles andere als langweilig
ist. 33 Schott:innen folgten nun der Einladung und verbrachten das
vergangene Wochenende mit vielfältigem Programm in Wien.

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„Dull“ bedeutet im Englischen so viel wie langweilig, trüb oder
lustlos. Gerade der Jänner gilt vielerorts als der „dullest month of
the year“ – geprägt von Neujahrsvorsätzen, Dry January und Detox-
Trends. Wien setzt dem jedoch seine lebendige Ballsaison, spannende
Ausstellungen und die berühmte Kaffeehauskultur entgegen. Die
Bewohner:innen des schottischen Dorfes „Dull“ gelten dabei als
Expert:innen, der Ort hat sich 2012 sogar mit der US-Gemeinde Boring
(Oregon) zusammengeschlossen. Am vergangenen Wochenende machten sich
schließlich die Hälfte der rund 70 Einwohner:innen von Dull – im
Alter zwischen 9 und 84 Jahren – selbst ein Bild von der Stadt im
Jänner.

Vom Walzerparkett zum Eislaufplatz: schottische Besucher:innen
entdecken Wien

Nach ihrer Ankunft in Wien genossen die schottischen Gäste
zunächst einen Besuch beim Heurigen Mayer am Pfarrplatz, wo sie bei
einem traditionellen Buffet und Wiener Wein die kulinarische Seite
der Stadt kennenlernten. Anschließend bezogen sie ihre Zimmer im
Hotel Imperial. Am Samstag erhielten sie im Kunsthistorischen Museum
eine exklusive Führung noch vor den regulären Öffnungszeiten. Danach
wagten die Schott:innen in der Tanzschule Kraml ihre ersten
Walzerschritte, bevor sie am Abend den Ball der Wissenschaften im
Rathaus besuchten – inklusive Meet & Greet mit Bürgermeister Michael
Ludwig und der britischen Botschafterin in Wien, Lindsay Skoll, sowie
Mitternachtsquadrille. Weitere Höhepunkte ihres Aufenthalts waren die
Morgenarbeit in der Spanischen Hofreitschule mit anschließender
Stallführung, als winterliches Highlight Eislaufen am Rathausplatz
sowie ein Vivaldi-Konzert in der Karlskirche. Nach zwei Nächten in
Wien traten die Gäste am vergangenen Sonntag ihre Heimreise an.

Bürgermeister Michael Ludwig:
„Wien beweist seit Jahren, dass Tourismus ein wichtiger und
verlässlicher Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt ist. Ganzjährige
Arbeitsplätze und Wertschöpfung, die in der Stadt bleibt, haben dafür
gesorgt, dass Wien sich erfolgreich gegen die Rezession gestemmt hat.
Selbst in Österreichs drittem Krisenjahr bleibt die Stadt
wirtschaftlich stabil – der Tourismus leistet dazu einen
entscheidenden Beitrag. Laut einer Analyse der Bank Austria sollte
Wien heuer als einziges Bundesland ein Wertschöpfungsplus in
Beherbergung und Gastronomie verzeichnen. Und dass die Stadt selbst
im traditionell ruhigeren Jänner nichts von seiner Anziehungskraft
einbüßt, davon konnten sich nun auch die Profis aus Dull überzeugen.“

Norbert Kettner, Geschäftsführer WienTourismus:
„Großbritannien zählt zu Wiens Top-5 Herkunftsmärkten und bietet dank
exzellenter Flugverbindungen und hoher Kulturaffinität enormes
Potenzial. Dieses kulturinteressierte Publikum zählt zu unseren
Wunschgästen und entspricht unserem strategischen Ziel: Zwei von drei
Gästen sollen zukünftig Kulturgäste sein. Außerdem: Rund 60 Prozent
der Nächtigungen aus Großbritannien entfallen auf 4- und 5-Sterne-
Hotels, ein klares Zeichen für Qualitätsbewusstsein.“

Gewinnchance: Komplettes Dull-Programm 2027 erleben
Die Aktion rund um Dull sorgte bereits im Herbst 2025 für
internationales Medienecho, als die Einladungen in Schottland
überreicht wurden: Es berichteten unter anderem The Independent,
Euronews und Daily Mail. Die Daily Mail begleitete die Bewohner:innen
von Dull sogar auf ihrer Reise nach Wien. Wer neugierig ist, wie der
Wien-Besuch ablief, findet alle Eindrücke auf dull.wien.info und kann
das Erlebnis sogar selbst gewinnen, auch Wiener:innen sind herzlich
dazu eingeladen: Dazu einfach das Formular auf der Website ausfüllen
und im Jänner 2027 das komplette Dull-Programm in der Stadt erleben.

Links:

Schottisches Dorf Dull testete Jänner in Wien: dull.wien.info

Fotomaterial:
https://www.picdrop.com/viennatouristboard/grHBMRnRVg

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