Wien (OTS) – „Die Seestadt entwickelt sich rasant – umso wichtiger
ist es, dass
Ordnung und Sicherheit mitwachsen“, betont die Donaustädter
Gemeinderätin Caroline Hungerländer. „In den letzten Wochen haben
sich zahlreiche Anrainerinnen und Anrainer bei uns gemeldet, die das
Gefühl haben, dass ihre Sorgen zu lange ignoriert wurden. Die Stadt
hat weggeschaut, während sich in der Seestadt zunehmend unhaltbare
Zustände breitgemacht haben.“
Aus Sicht der Donaustädter Volkspartei ist es daher grundsätzlich
positiv, dass die Wien 3420 aspern Development AG – wie aktuell
berichtet wurde – nun verstärkt auf Sicherheitsdienste setzt. Die
Präsenz von Securitys rund um das Seeareal sei ein wichtiger erster
Schritt, um auf Lärm, Müll und unerlaubte Partys zu reagieren.
Hungerländer stellt aber klar: „Es kann nicht sein, dass allein ein
privates Unternehmen für Sicherheit sorgt. Die Stadt Wien muss selbst
aktiv werden, ein umfassendes Sicherheitskonzept vorlegen und
Umtriebe wie nächtliche Belästigungen oder illegale Partys von Anfang
an im Keim ersticken.“
Ein weiteres wachsendes Problem sei die unregulierte Verwendung
von E-Scootern: „Immer wieder erreichen uns Beschwerden, dass Scooter
rücksichtslos durch Wohnanlagen rasen – das ist eine Gefahr für
Kinder und ältere Menschen. Auch hier braucht es endlich klare Regeln
und Durchsetzung durch die Stadt.“
Hungerländer abschließend: „Damit die Seestadt auch lebenswert
bleibt, braucht es mehr als Lippenbekenntnisse – es braucht echte
Verantwortung für Sicherheit und Ordnung.“


