Wien (OTS) – Anlässlich des „Tag der Elementarbildung“ am 24.01.2026
hissten
Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling,
Gemeinderat Nikola Poljak, Gemeinderätin Dolores Bakos sowie
Abteilungsleiterin der Stadt Wien – Kindergärten, Karin Broukal, die
„Kindergarten-Fahne“ am Rathaus und setzten damit ein sichtbares
Zeichen der zentralen und relevanten Bedeutung der Elementarpädagogik
in Wien.
Der Kindergarten gestaltet als erste Bildungseinrichtung den
Rahmen für kindgerechte Lernprozesse. In der Gruppe und unter
fachkundiger Begleitung des pädagogischen Personals können die
Jüngsten in unserer Gesellschaft aktiv ihre Welt kennen lernen,
verstehen und gestalten.
Am heutigen Freitag findet in den Wiener städtischen Kindergärten
und Horten ein pädagogischer Tag statt, daher bleiben die
Bildungseinrichtungen geschlossen. Dieser gemeinsame pädagogische Tag
ist etwas Besonderes und von großer Bedeutung.
Bildungsstadträtin Bettina Emmerling betont: „Die Kindergärten in
Wien stehen vor großen Herausforderungen. Mit ‚Kindergarten neu
denken‘ habe ich diese Woche den Startschuss für eine umfassende
Reform gegeben: für ein zeitgemäßes System, für zufriedene
Pädagoginnen & Pädagogen, Assistentinnen & Assistenten und für
Eltern, die sich darauf verlassen können, dass wir jedem Kind die
gleichen Chancen und die besten Kindergartenplätze ermöglichen!“
„Wenn wir über Elementarbildung reden, dann reden wir in erster
Linie über Menschen, die jeden Tag Haltung zeigen: Pädagog*innen und
Assistent*innen, die trösten, ermutigen, Streit schlichten, Sprache
anbahnen, Neugier füttern und Kindern Sicherheit geben. Diese Arbeit
ist kein Nebenbei, sie ist das Fundament unserer lebenswerten Stadt.
Chancengleichheit beginnt nicht erst mit dem ersten Schulheft,
sondern dort, wo jedes Kind gesehen wird, wo Beziehung vor Bewertung
kommt und wo aus kleinen Schritten große Zuversicht wird. Darum
braucht es Respekt, gute Rahmenbedingungen und Zeit für Qualität,
damit Wien weiter das bleibt, was es sein soll: eine Stadt, in der
jedes Kind Rückenwind bekommt, egal in welchem Grätzl es aufwächst“,
so SPÖ-Gemeinderat und Jugendsprecher Nikola Poljak.
“Der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung bleibt den Kindern
als schöne und erlebnisreiche Zeit in Erinnerung und nimmt eine
zentrale Rolle in der Entwicklung der Jüngsten ein. In dieser frühen
Lebensphase werden grundlegende Fähigkeiten und Kompetenzen, wie
beispielsweise der gemeinsame Alltag in einer Gruppe, gefördert. Mit
diesen Erfahrungen werden die Kinder von heute in einigen Jahren als
Erwachsene die Zukunft unserer Stadt mitgestalten“, erklärt Karin
Broukal.
Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling und Abteilungsleiterin
Karin Broukal nutzen die Gelegenheit, all jenen zu danken, die in den
Kindergärten und Horten für Kinder und ihre Familien da sind.
Bettina Emmerling: „All das, was der Kindergarten leistet, geht
nur mit zufriedenen Pädagoginnen und Pädagogen, die jeden Tag mit
Freude und voller Tatendrang in den Kindergarten kommen. Deswegen ist
es essenziell, dass wir die Arbeitszufriedenheit in den Mittelpunkt
stellen und Wege für bessere Rahmenbedingungen dafür finden. Ich
danke allen Pädagoginnen & Pädagogen, Assistentinnen & Assistenten,
pädagogischen Leitungen und allen, die im Kindergarten arbeiten, für
ihren tagtäglichen unermüdlichen Einsatz und für ihre hingebungsvolle
Arbeit.“
„Die großartige Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen beeindruckt
mich jeden Tag aufs Neue. Dafür möchte ich mich bei den über 9.000
Mitarbeiter*innen meiner Abteilung bedanken“, betont Karin Broukal.


