Bundesheer: Austrian Defence Innovation Conference 2026

Klagenfurt (OTS) – Von 28. bis 30. Jänner fand die ADIC26 – Austrian
Defence Innovation
Conference 2026 – in Klagenfurt am Wörthersee statt. Als eine der
innovationsorientiertesten Sicherheits- und Verteidigungskonferenzen
Europas brachte die Veranstaltung Experten im Lakeside Science &
Technology Park sowie im Makerspace Carinthia zusammen. Ziel der
dreitägigen Konferenz war es, Dual-Use-Technologien zu fördern, die
sowohl zivile als auch sicherheitsrelevante Herausforderungen
adressieren und damit die Resilienz sowie die Einsatzfähigkeit in
Österreich und Europa stärken.

„Innovation ist ein entscheidender Schlüssel für unsere
Sicherheit und unsere Zukunft. Die ADIC hat gezeigt, wie kreative
Köpfe aus Start-ups, Forschung und Industrie gemeinsam Lösungen
entwickeln, die unsere Einsatzkräfte besser unterstützen und
gleichzeitig neue wirtschaftliche Chancen schaffen. Dieser Austausch
zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verteidigung ist wichtiger denn
je, um den Herausforderungen einer zunehmend komplexen Welt gerecht
zu werden“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

Im Zentrum der ADIC standen ein intensiver zweitägiger Hackathon
und mehrere Defence Challenges, bei denen Teams an praxisnahen
technologischen Lösungen arbeiteten. Die thematischen Schwerpunkte
reichten von Cognitive Security & Resilience über KI-gestützte
Ressourcenplanung für Einsatz- und Katastrophenhilfe bis hin zum
Schutz kritischer Infrastrukturen. Ergänzt wurde das Programm durch
Beiträge zu Robotics und Sensorik sowie zu Advanced Materials und
Quantentechnologien. Die Ergebnisse wurden am 30. Jänner im Rahmen
der Hauptkonferenz präsentiert und von einer Jury aus Fachvertretern
bewertet.

Die Veranstaltung bot darüber hinaus ein vielseitiges Programm
aus Vorträgen, Panels, Workshops und Vernetzungsmöglichkeiten, bei
dem Akteure aus Verteidigung, Industrie und Wissenschaft
zusammenkamen. Die ADIC stärkt den interdisziplinären Austausch und
liefert konkrete Impulse für innovative Technologien, die künftig in
nationalen wie auch europäischen Sicherheits- und Einsatzkontexten
genutzt werden können.

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