Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 4. April 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:
Lärmbelästigung in Kleingartensiedlung
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Kleingartensiedlung
„Sonnenschein“ im zweiten Wiener Gemeindebezirk leiden zunehmend
unter dem Verkehrslärm der Süd-Ost-Tangente. Angeblich – so die
Anrainerinnen und Anrainer – soll in den vergangenen Jahren der Lärm
sukzessive zugenommen haben. So sehr, dass man teilweise im Garten
sein eigenes Wort nicht verstehe, beklagen sie. Hilfesuchend haben
sich die Bewohnerinnen und Bewohner sowohl an die ASFINAG als auch an
das Verkehrsministerium gewandt. Allerdings mit wenig Erfolg.
Angeblich sollen in den nächsten sechs Jahren die Lärmschutzwände
erhöht werden – das dauert den Betroffenen jedoch zu lange. Sie haben
sich daher an die Volksanwaltschaft gewandt und um Unterstützung
gebeten.
Kein Zugriff auf mündelsicheres Geld
Der heute zehnjährigen Lea ist wegen medizinischer Fehler bei und
nach ihrer Geburt Schmerzengeld zugesprochen worden. Außerdem muss
das Krankenhaus für alle medizinischen und pflegerischen Kosten
aufkommen. Die 230.000 Euro Schmerzengeld wurden auf Anordnung des
Gerichts mündelsicher veranlagt. Mündelsicher, das bedeutet, dass das
Geld möglichst sicher verwaltet werden muss, deshalb liegt es auf
einem Sparbuch. Leas Eltern würden das Geld gern in das gemeinsame
Haus investieren, das man aufgrund Leas Behinderung gekauft hat, weil
es rollstuhlgerecht ist. Doch das Pflegschaftsgericht war damit
bisher nicht einverstanden. Und weil Leas Geld nicht wie erwartet in
den Kredit fließen konnte, hat sich die Rückzahlung für die Eltern um
1.000 Euro erhöht. Diese fragen sich nun, wofür das Schmerzengeld
überhaupt ausgegeben werden darf.

