Stichwort Fake News – Medienaussendung zu Anzeigen gegen Vertreter der ARGE Naturgestein und des Landes Burgenland

Wien (OTS) – Eine am Freitag, dem 17.4. mutmaßlich seitens der so
genannten
Umweltschutzorganisation Greenpeace eingebrachte
Sachverhaltsdarstellung wegen einer im Oktober 2025 ordnungsgemäß
durchgeführten Katastrophenschutzübung, zeigt für den ebenfalls
angezeigten Betriebsleiter des Pilgersdorfer Steinbruchs Dipl. Ing
Frank Eichhorn, dass es den Aktivisten augenscheinlich mehr um PR und
Aufregung als um Fakten geht. In einer Mail von Greenpeace wurde den
Betroffenen mitgeteilt, dass man gegen sie wegen
„Gesundheitsgefährdung“ Anzeige eingebracht hat – wohl, um noch mehr
Druck auf die Verantwortlichen auszuüben. Dipl. Ing. Eichhorn: „Wir
sind aktuell bemüht, den Inhalt dieser Anzeige auszuheben und sind
betroffen von den Methoden, die hier gewählt werden.“

Zwtl.: Wissenschaftliche Standards statt Polemik

Dazu Frank Eichhorn: „Wir würden uns wirklich wünschen, dass die
Damen und Herren von Greenpeace sich an die Tatsachen halten würden
und damit aufhören, eine ganze Region in Misskredit zu bringen. Die
von Greenpeace angezeigte Übung ist ordnungsgemäß und klarerweise
ohne Gefährdung der Übungsteilnehmer auf behördliche Anordnung
abgelaufen. Dass derartige behördliche Anordnungen nur auf Basis der
gesetzlichen Grundlagen ergehen, ist für uns klar. Es ist ein
perfides Spiel von Greenpeace, mit Anwürfen und ohne Substanz gegen
Menschen und Unternehmen vorzugehen, die sich an alle Gesetze und
Regeln halten.“

Zwtl.: Kritik an Greenpeace wegen fehlender Probenstruktur

Eichhorn erneuert die Kritik der ARGE-Naturgestein, was die
Vorgehensweise von Greenpeace angeht: „Wann endlich erkennt
Greenpeace an, dass es keinen Sinn macht, einzelne Steine heraus zu
fischen, aufwändig zu zerkleinern und daraus dann Schlüsse über
Gesundheitsgefahren durch angebliche Luftbelastungen zu ziehen?“

„Asbest“, und das betont auch der internationale Experte Prof.
Martin Kirschbaum: „ist nur dann überhaupt potenziell gefährlich,
wenn das Gestein mechanischen Faktoren wie Mahlen, Schleifen, Bohren,
Fräsen etc. ausgesetzt ist und dadurch mikroskopisch kleine Fasern
entstehen. Nur Messungen, die diese Faktoren bedacht haben, sind
aussagekräftig – alles andere ist unwissenschaftlich. Irgendwelche
Werte in gebundenem Gestein zu messen ist nicht richtig – es geht
immer um Atemluft. Daher ist es abzulehnen, bei Menschen Angst und
Schrecken in Kauf zu nehmen.“

Zwtl.: Das Geschäft mit der Angst – eine Ingredienz der NGO-Kampagne

Die Mitglieder der ARGE Naturgestein sehen in den Rundumschlägen
von Greenpeace auch eine Chance, nämlich seitens der Wissenschaft die
wahren Fakten auf den Tisch legen zu können. „Vielleicht“, so Dipl.
Ing Eichhorn: „kommt vor Gericht ans Tageslicht, was hier der ein
oder andere ohne Rücksicht auf die Menschen, die Betriebe und das
gesamte Burgenland von einer kleinen Gruppe an so genannten
Umweltschützern abgezogen wurde und dass unsere Betriebe auf Basis
der geltenden Regeln gearbeitet haben.“

Zwtl.: Greenpeace-Kampagne belastet Umwelt und Menschen

Frank Iszovits, verantwortlich für den Steinbruch Bernstein:
„Alleine die mehr als 3 Millionen zusätzlich notwendigen LKW-
Kilometer, die wegen der Schließung der Steinbrüche anfallen, stellen
eine tatsächliche Belastung für Mensch und Umwelt dar. Dies scheint
Greenpeace aber in Kauf zu nehmen, solange das NGO-Geschäft mit der
Angst greift. Es kann doch nicht das Geschäftsmodell von NGOs sein,
Menschen zu verängstigen und daraus Kapital zu schlagen.“

Datenschutzinfo