Czernohorszky: Rascher Geothermie-Ausbau würde sichere Energie für 200.000 Wiener Haushalte bringen

Wien (OTS) – Die anhaltende Iran-Krise macht seit Wochen die Folgen
der
Abhängigkeit vom internationalen Energiemarkt deutlich. Für Wiens
Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky ist deshalb klar: Nur ein Ende
dieser Abhängigkeit und ein Umstieg auf heimische und
klimafreundliche Energieerzeugung Leistbarkeit und damit
Lebensqualität sichern.

Dass der Wirtschaftsausschuss unter starker Beteiligung der
Bundes-SPÖ im Parlament nun per Antrag den raschen Ausbau von
Geothermie fordert und dazu wesentliche Gesetzesänderungen sehen
möchte, begrüßt Czernohorszky, denn diese Novellen hätten direkte
positive Auswirkungen auf Wien: Geothermie habe das Potenzial,
saubere und sichere Energie für rund 200.000 Wiener Haushalte zu
liefern. Der Abbau gesetzlicher Hürden würde den Ausbau stark
beschleunigen und damit den Gasausstieg insgesamt vorantreiben“,
prognostiziert Czernohorszky, der einmal mehr auf die Bedeutung von
heimisch und unabhängig produzierter Energie hinweist: „Die Vorteile
von erneuerbarer Energie liegen auf der Hand, warum sollten wir also
am Gas festhalten? Dass die Kosten für Energie, Strom und Benzin
immer wieder nach oben schießen können, ist Grund genug, um die
Kontrolle über die Versorgung zurückzugewinnen.“

Zwtl.: Wärmepumpen und Sonnenstrom als Gamechanger

Der Gasausstieg sei laut Czernohorszky pure Notwendigkeit zur
Absicherung der Lebensqualität. Wien setze auf Klimaneutralität bis
2040 und hat das sogar in einem eigenen Klimagesetz festgelegt.
Vorangetrieben werden soll die Energiewende u.a. mit sauberen
Heizformen wie Wärmepumpen (mit Geothermie oder Luft) in Kombination
mit Sonnenstrom, der auch künftig weiter gefördert werden soll. In
den nächsten Jahren widmet sich die Stadt Wien im Rahmen der
Initiative “100+ Projekte Raus aus Gas” verstärkt dem Thema
Gebäudekälte. Zudem startet in Kürze eine neue Förderschiene für den
Ausbau von Sonnenstrom in Wien.

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