Vienna Insurance Group überschreitet Millionenmarke in der Abwicklung von Assistance-Fällen

Wien (OTS) – Die Vienna Insurance Group (VIG) hat sich mit lokalen
Gesellschaften
unter der Dachmarke „Global Assistance“ als führender Anbieter von
Assistance-Leistungen in der CEE-Region positioniert. Rund 150
unterschiedliche Leistungen werden sowohl Kund:innen der VIG-
Gesellschaften als auch Drittkund:innen angeboten. Mit dem gerade
erfolgten Start in Albanien wird bereits der 18. Markt erschlossen,
in dem die Gruppe ihre Services anbietet.

Mehrwert durch eigene Servicegesellschaften

Die Bedeutung von Value-Added-Services in der
Versicherungswirtschaft wächst stetig. Sie stärken nicht nur die
Kundenbindung, sondern adressieren auch die steigenden Erwartungen an
moderne Versicherungsdienstleistungen. „ Wir haben früh erkannt, wie
wichtig es ist, einen Mehrwert über Zusatznutzen zum bestehenden
Versicherungsschutz zu schaffen. Dies steigert sowohl die
Kontaktfrequenz als auch die Loyalität gegenüber unseren lokalen
Marken “ , erklärt Gábor Lehel, Vorstandsmitglied und Chief
Innovation Officer der Vienna Insurance Group. Die VIG setzt dabei
bewusst auf eigene Servicegesellschaften, um die gesamte Prozesskette
– von der Versicherungsleistung bis zur Schadenabwicklung und
Assistance – aus einer Hand anzubieten. „ Durch die Kontrolle der
gesamten Wertschöpfung können wir die Servicequalität entscheidend
beeinflussen und kontinuierlich optimieren. Das ist eine klare Win-
win-Situation für unsere Kundinnen und Kunden sowie unsere
Gesellschaften “ , so Gábor Lehel weiter.

Von der Ostsee bis zum Mittelmeer

Seit der Gründung der ersten Assistance-Gesellschaft 2014 in der
Tschechischen Republik hat die VIG ihr Netzwerk kontinuierlich
ausgebaut. Heute sind zwölf Gesellschaften mit über 800
Mitarbeiter:innen in 18 Ländern tätig und servicieren sowohl
Kund:innen der Gruppe als auch Drittkund:innen. Mit dem Eintritt in
Albanien wird eine lückenlose Betreuung von der Ostsee bis zum
Mittelmeer gewährleistet. Die Expansion verlief systematisch: Nach
der Tschechischen Republik folgten die Slowakei, Bulgarien (inklusive
Betreuung von Nordmazedonien, Kosovo und Albanien), Rumänien (
inklusive Moldau), Polen, Lettland (für alle baltischen Staaten),
Georgien, Serbien (inklusive Bosnien-Herzegowina), Kroatien, Ungarn
und Österreich.

Millionengrenze überschritten

Das Konzept der eigenen Assistance-Gesellschaften hat sich
bewährt. Mittlerweile werden jährlich mehr als eine Million
Assistance-Fälle bearbeitet. Das umfangreiche Portfolio von rund 150
Serviceleistungen umfasst Bereiche wie Fahrzeug, Gesundheit,
Haushalt, Reise, Recht, Cyber und IT sowie Concierge-Services, die
auch unabhängig von einem Versicherungsvertrag oder Kund:in einer
Versicherungsgesellschaft zu sein, gebucht werden können. Die
Bandbreite reicht von Pannenhilfe und Handwerkerdiensten über
medizinische Zweitmeinungen und Flugambulanzbuchungen bis hin zu
rechtlichem Beistand bei Cyber-Mobbing oder der Organisation von
Begräbnissen. Auch Concierge-Dienste wie die Reservierung von
Restaurantbesuchen oder Konzerttickets zählen dazu.

Digitalität als Erfolgstreiber

Die Assistance-Gesellschaften verfügen über ein breites Netzwerk
an Partner:innen und eine leistungsfähige Infrastruktur: Über 4.500
Abschleppwägen, 800 Einsatzfahrzeuge, 25 Rettungswägen und ein
eigener Flugambulanz-Jet bilden den hohen Serviceanspruch ab. Ein
selbst entwickeltes Softwaresystem ermöglicht die digitale Vernetzung
der Assistance-Fälle innerhalb der teilnehmenden Länder. So können
grenzüberschreitend schnelle und punktgenaue Hilfestellungen
gewährleistet und Synergien optimiert generiert werden. Ein
besonderer Fokus wird auch auf die Nutzung der sprachlichen Vielfalt
gelegt. Innerhalb der Serviceeinheiten werden 20 Sprachen gesprochen.
So erhält beispielsweise ein polnischer LKW-Fahrer, der in Serbien
eine Panne hat, Unterstützung in seiner Landessprache – ein weiterer
Beweis für die Kundennähe und Serviceorientierung.

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