Wien (OTS) – Das Bundesverwaltungsgericht hat den Ausbau der
Verbindungsbahn
bestätigt. Damit kann die Attraktivierung der S80 zwischen
Hütteldorf, Hietzing und Meidling in die Umsetzung gehen. Die Linie
stärkt die West-Ost-Verbindung bis zum Hauptbahnhof und weiter
Richtung Simmering und Donaustadt, schafft neue Umsteigemöglichkeiten
zu allen fünf U-Bahnlinien und bildet einen wichtigen Baustein für
den künftigen S-Bahn-Ring.
SPÖ-Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Gerhard Schmid betont
die Bedeutung der Entscheidung für den Bezirk und die gesamte Stadt:
„Das Bundesverwaltungsgericht hat den Weg freigemacht: Die
Verbindungsbahn bekommtendlich das positive Signal, das dieses
Projekt seit Jahren verdient.“ Mit dem Ausbau werden neue Stationen
und Verbesserungen entlang der Trasse möglich. Gerade für viele
Pendler*innen im Bezirk entstehen zusätzliche, verlässliche Wege:
schneller, klimafreundlicher und mit dichterem Takt. „Nach zwei
Jahrzehnten Debatten, Verhandlungen und Prüfungen ist das ein klarer
Schritt nach vorne – für eine S80, die die West-Ost-Verbindung
stärkt“. Während der Bauphase braucht es zugleich transparente
Informationen, eine gut sichtbare Anlaufstelle und echte
Erreichbarkeit, damit Anliegen aus der Nachbarschaft nicht im Lärm
untergehen. „Ich möchte allen danken, die dieses Vorhaben mit
Ausdauer gestützt haben: In meiner Fraktion den Verkehrsminister*
innen Werner Faymann, Doris Bures, Jörg Leichtfried und Gerald Klug,
dem früheren Wiener Bürgermeister Michael Häupl, unserem
Bürgermeister Michael Ludwig, den Stadträtinnen Renate Brauner und
Ulli Sima, den engagierten Beamt*innen sowie unseren Bezirksvorsteher
-Stellvertretern Reinhard Feistritzer, Friedrich Unterwieser,
Matthias Friedrich und Marcel Höckner – gemeinsam mit allen aktiven
und ehemaligen Bezirksrät*innen sowie vielen Freund*innen im Bezirk.“
„Respekt gilt ebenso allen weiteren Verkehrsminister*innen und
allen Fraktionen, die diese Stärkung des öffentlichen Verkehrs
mitgetragen haben.“ Auch die Umsetzungspartner werden ausdrücklich
gewürdigt: „Ein besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der ÖBB,
insbesondere der Infrastruktur AG, vor allem Magister Franz
Hammerschmid sowie den Projektleitern für Geduld, Ausdauer und
Zielstrebigkeit.“
Abschließend unterstreicht Schmid den sozialdemokratischen
Anspruch: Mobilität soll verbinden, nicht trennen und Wien, eine der
lebenswertesten Städte, noch alltagstauglicher machen: „Dieses
Projekt ist ein wichtiger Schritt für die Mobilität in Wien. Es wird
die Lebensqualität vieler Hietzinger*innen heben und wir bleiben
dran, damit die Umsetzung verlässlich, fair und mit Rücksicht
gelingt.“


