Donaubrücke Stein-Mautern: Fahrplan für Behelfsbrücke fixiert

St. Pölten (OTS) – Die 130 Jahre alte Donaubrücke Stein–Mautern steht
seit Jahren im
Fokus umfassender Sanierungsplanungen. Nun liegt ein verbindlicher
Zeitplan für die Errichtung einer Behelfsbrücke vor. Der Baubeginn
ist für 2027 vorgesehen, die Verkehrsfreigabe soll 2028 erfolgen, die
Finanzierung in der Höhe von rund 35 Millionen Euro ist gesichert.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betont: „Die Donaubrücke Stein
–Mautern ist eine zentrale Verkehrsverbindung für die Region. Mit dem
Zeitplan für die Behelfsbrücke gibt es nun Gewissheit für die
Menschen, die Betriebe, die Landwirte und die Gemeinden der Region:
Wir sorgen dafür, dass der Verkehr auch während der Sanierung
aufrechterhalten bleibt. Niederösterreich geht auch hier seinen
eigenständigen Weg. Wir übernehmen Verantwortung und schaffen auch
für finanziell und technisch herausfordernde Projekte Lösungen.“

„Mit der Behelfsbrücke schaffen wir eine sichere und verlässliche
Donauquerung für die Phase der Generalsinstandsetzung der
denkmalgeschützten Bestandsbrücke. Jetzt gibt es Planungssicherheit
für die Bevölkerung, aber auch ganz besonders für die Landwirte und
Unternehmer. Wir sind der Bevölkerung im Wort. Ich bedanke mich bei
den Kollegen des NÖ Straßendienstes, die mit Hochdruck daran
arbeiten, das Projekt jetzt zu realisieren“, sagt Niederösterreichs
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Die Donaubrücke Stein–Mautern befindet sich trotz laufender
Instandsetzungsmaßnahmen in einem sehr schlechten Gesamtzustand. Um
die zentrale Verkehrsverbindung über die Donau während der
Bauarbeiten aufrechterhalten zu können, wird die Sanierung in zwei
klar getrennten Projektteilen umgesetzt.

Im ersten Projektteil wird eine Umleitungsstrecke mit der
Behelfsbrücke über die Donau errichtet. Zudem werden die Flusspfeiler
der Bestandsbrücke erneuert. Die Ausschreibung für diese Bauphase ist
für Mitte 2026 vorgesehen, der Baubeginn wird mit Mitte 2027
erwartet, die Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke erfolgt 14 Monate
nach Baubeginn.

Für die Errichtung der Ersatzbrücke sind zwei zusätzliche Widerlager
auf den Seiten Stein und Mautern sowie drei Strompfeiler in der Donau
notwendig. Erst nach Inbetriebnahme der Umleitungsstrecke können die
Arbeiten zum Ausschwimmen der bestehenden Tragwerke und damit die
Hauptbauarbeiten zur Generalsanierung der Bestandsbrücke beginnen.

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