Wien (OTS) – „Festwochen-Intendant Milo Rau zeigt unmissverständlich,
dass er aus
den Skandalen und der massiven Kritik der vergangenen Jahre nichts
gelernt hat. Auch 2026 werden die Wiener Festwochen nichts anderes
sein als eine linksradikale politische Agitationsplattform –
künstlerischer Anspruch und Ausgewogenheit bleiben auf der Strecke“,
kritisieren der Wiener FPÖ-Stadtrat Stefan Berger und der
Kultursprecher der Wiener FPÖ LAbg. Lukas Brucker in Bezug auf das
aktuelle Interview Raus.
„Rau macht selbst keinen Hehl daraus, dass es ihm nicht um Kunst,
sondern um politische Missionierung, Aktivismus und ideologische
Kampagnen geht. Wer ein von Steuergeld finanziertes Kulturfestival
als kulturpolitische ‚Frontstadt‘ und Bühne für internationale
Protestbewegungen missbraucht, verfehlt seinen Auftrag gegenüber den
Wienerinnen und Wienern fundamental“, so Berger und Brucker.
Besonders empörend sei, dass die Wiener Festwochen weiterhin mit
rund 14 Millionen Euro jährlich aus dem Wiener Kulturbudget
finanziert werden, während bei anderen Kulturinstitutionen – etwa bei
den Vereinigten Bühnen Wien – massiv gespart werde. „Hier zeigt sich
eine Kulturpolitik mit zweierlei Maß. Ideologisch genehme Projekte
werden geschont, während bei anderen Einrichtungen brutal der
Sparstift angesetzt wird“, halten Berger und Brucker fest.
Die politische Verantwortung dafür liege klar bei SPÖ-
Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler. „Diese Kulturpolitik ist
skandalös und unausgewogen und hat mit objektiver und fairer
Kulturförderung nichts mehr zu tun. Offensichtlich zählen politische
Gesinnung, Nähe und persönliche Netzwerke mehr als Qualität und
Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern“, kritisieren Berger und
Brucker.
„Dass ein Intendant sich offen als politischer Aktivist
inszeniert und dafür auch noch mit Millionen an Steuergeld belohnt
wird, während die zuständige Stadträtin dieses Treiben aktiv
unterstützt, ist ein kulturpolitischer Offenbarungseid. Das ist
nichts anderes als Freunderlwirtschaft auf Kosten Wiener“, so Berger
und Brucker.


