Wien (OTS) – Das Interesse war überwältigend: 2.000 Tänzer:innen und
Sänger:innen
aus aller Welt bewarben sich als Stand-In-Performer für den 70.
Eurovision Song Contest in Wien. Bei den Auditions in den Motion
Studios stellten 650 Künstler:innen aus aller Welt – von den USA über
Südamerika bis Asien – ihr Können unter Beweis. Sie alle kämpften um
einen der begehrten 30 Jobs bei der größten TV-Musikshow der Welt.
Unverzichtbar für die Produktion
Stand-Ins sind professionelle Sänger:innen und Tänzer:innen, die
stellvertretend für die eigentlichen Künstler:innen und Sänger:innen
eingesetzt werden, die bei den Shows auftreten werden. Sie übernehmen
bei den Vorbereitungen Positionen auf der Bühne, testen Kamera-
Perspektiven, Lichtstimmungen und Sound-Einstellungen. Stand-Ins
setzen dabei die Original-Choreografien der Delegationen um. Dies
ermöglicht es dem Produktionsteam, Abläufe zu prüfen und technische
Feinheiten anzupassen, bevor die Delegationen aus den teilnehmenden
Ländern für die finalen Probewochen eintreffen.
Bei den Auditions für den Song Contest in Wien mussten die
Tänzer:innen innerhalb von 30 Minuten eine Choreografie erlernen, die
sie vor einer Jury aus Expertinnen und Experten präsentierten.
Gefragt waren vor allem Anpassungsfähigkeit und Vielseitigkeit. Die
Sänger:innen überzeugten mit unterschiedlichen Gesangsnummern und
bewiesen ihre stimmliche Bandbreite.
Sprungbrett für Talente
Der Job bietet den Performerinnen und Performern nicht nur einen
tiefen Einblick hinter die Kulissen der weltweit größten TV-
Musikshow, sondern ist oft auch ein Karrieresprungbrett: In der
Vergangenheit wurden Stand-Ins immer wieder direkt von den
internationalen Delegationen als Background-Sänger:innen oder
Tänzer:innen für die Live-Shows engagiert. Die finalen Entscheidungen
werden Ende Jänner 2026 bekannt gegeben.
Bereits am 12. Jänner steht das nächste ESC-Highlight an: Die
Semifinal-Auslosung
Die offizielle Übergabe zwischen den Bürgermeistern der
austragenden Städte des Eurovision Song Contest aus dem Vorjahr und
dem aktuellen Jahr sowie die Auslosung der Startreihenfolge der
teilnehmenden Länder in den Halbfinals des Wettbewerbs markieren
traditionell den Beginn der ESC-Saison. Für die Teilnehmerländer wird
es dabei spannend, immerhin geht es um die Frage, welches Land in
welchem Semifinale auftritt. Geklärt wird das beim sogenannten
Allocation Draw, der am 12. Jänner im Stadtsenatssitzungssaal im
Wiener Rathaus stattfindet. ORF 1 überträgt die Veranstaltung live
von 18.25 bis 19.25 Uhr. Im Vorfeld wird die Dokumentation „Mein
Traum wird wahr – JJ beim ESC 2025“, präsentiert von Alexandra
Maritza Wachter und Cesár Sampson, zu sehen sein. Beide Sendungen
sind auch auf ORF ON nachzuverfolgen und werden on demand zur
Verfügung stehen.


