SPÖ-Schieder: Bremse ziehen bei chinesischen Billig-Zügen

Wien (OTS) – Anlässlich des gestern und heute stattfindenden Rates
„Verkehr,
Telekommunikation und Energie“ (TTE) in Brüssel wurde über faire und
widerstandsfähige Bedingungen für den europäischen Eisenbahnsektor
diskutiert. SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, Mitglied im
Transportausschuss des Europäischen Parlaments, äußert sich dazu:
„Wir dürfen nicht zulassen, dass der Bahnsektor in die gleiche Falle
tappt wie die E-Automobilindustrie. Der Ankauf von stark
subventionierten chinesischen Zügen durch die Westbahn muss ein
Warnsignal sein. Wenn wir in Europa nicht die Bremse ziehen,
überrollen uns bald europaweit chinesische Billig-Züge. Wir müssen
dafür sorgen, dass die notwenigen europäischen Investitionen auch bei
der europäischen Wirtschaft ankommen. Die Bahnindustrie sichert in
Österreich unzählige Arbeitsplätze, sogar mehr als die
Automobilbranche. Genau aus diesem Grund müssen wir in die
europäische Produktion investieren und dafür sorgen, dass europäische
Hersteller bei Ausschreibungen bevorzugt werden: Europe first statt
made in China. Das Rezept gegen die schwächelnde Wettbewerbsfähigkeit
Europas liegt somit auf der Hand und sichert uns gleichzeitig
Unabhängigkeit von Drittstaaten. Ich fordere die
Verkehrsminister:innen auf, vom Reden ins Handeln zu kommen und rasch
mit konkreten Vorschlägen an die EU-Kommission heranzutreten.“ **** (
Schluss) le/lw

Datenschutzinfo