Familienbund: Das Wohl des Kindes steht im Mittelpunkt

Wien/St. Pölten (OTS) – „Das Wohl des Kindes muss immer Vorrang haben
– das ist Kern der UN-
Kinderrechtskonvention und Grundlage unseres österreichischen
Rechts“, betont die Präsidentin des Österreichischen Familienbundes,
Abg. z. NR Mag.a Johanna Jachs, zum Tag der Kinderrechte.

Alle Minderjährigen – also Personen unter 18 Jahren – haben
besonderen Schutzbedarf. „Kinder und Jugendliche brauchen
verlässliche Erwachsene, klare Verantwortung und einen Rahmen, der
ihre Entwicklung sichert. Das gilt für Familien ebenso wie für
Behörden, Gerichte und die Öffentlichkeit“, so Jachs.

Der Familienbund unterstützt daher die Forderung der
Kinderschutzzentren nach einem Zitierverbot in Verfahren mit Gewalt
gegen Minderjährige. „ Sensible Verfahren brauchen eine besonders
zurückhaltende Kommunikation, damit Kinder und Jugendliche geschützt
bleiben “, erklärt Jachs.

Zwtl.: Weitere Forderungen des Familienbundes in diesem Zusammenhang
sind:

– Eine verpflichtende Beiziehung einer kinderspezifischen
Opferschutzeinrichtung (Kinderschutzzentrum) bereits beim ersten
Kontakt zur Polizei.

– Sicherung professioneller psychosozialer und juristischer
Prozessbegleitung durch spezialisierte kinder- und jugendspezifische
Einrichtungen über das gesamte Strafverfahren hinweg.

Verpflichtende Umsetzung von Kinderschutzkonzepten in allen
Einrichtungen, in denen Kinder betreut werden.

„ Der Tag der Kinderrechte erinnert uns daran, Verantwortung
ernst zu nehmen. Kinder und Jugendliche brauchen Schutz, Respekt und
ein Umfeld, das ihnen Halt gibt “, so Jachs abschließend.

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