FPÖ – Schandor: „Vertagung wichtiger Bildungsinitiativen ist ein Rückschritt für Chancengleichheit“

Wien (OTS) – Die FPÖ kritisiert die Vertagung zweier zentraler
Oppositionsinitiativen im letzten parlamentarischen
Bildungsausschuss. Sowohl der Antrag vom freiheitlichen
Nationalratsabgeordneten Christian Schandor zur Attraktivierung des
Lehrerberufs für Männer als auch jener von der freiheitlichen
Nationalratsabgeordneten Lisa Schuch-Gubik zur Erhöhung des
Mädchenanteils an Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) wurden von
ÖVP, SPÖ und NEOS vertagt. Mit den beiden Anträgen sollten
strukturelle Ungleichgewichte im Bildungswesen adressiert werden. Der
Antrag von Schandor sieht Maßnahmen wie Imagekampagnen, Mentoring-
Programme und gezielte Förderungen für männliche Lehramtsstudierende
vor, um den Lehrerberuf für Männer attraktiver zu machen. Lisa Schuch
-Gubik forderte Programme zur frühen Technikförderung von Mädchen
sowie Kooperationen zwischen HTLs und Schulen der Sekundarstufe I, um
praxisnahe Einblicke und mehr Orientierung zu ermöglichen.

„Wenn man sich die Realität ansieht – 90.000 Lehrerinnen
gegenüber 36.000 Lehrern und nur rund 30 Prozent Mädchen unter den
HTL-Absolventinnen – dann ist klar, dass wir längst ins Handeln
kommen müssten. Stattdessen wurden unsere Initiativen auf unbestimmte
Zeit vertagt. Das ist das falsche Signal. Chancengleichheit entsteht
nicht durch Verzögerungen, sondern durch konkrete Maßnahmen. Diese
Regierung muss endlich liefern“, sagte Schandor.

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