Grüne Wien/Pühringer: SPÖ streicht Obdachlosen warmes Mittagessen – was soll daran noch sozial sein?

Wien (OTS) – „Die Wiener SPÖ kürzt auch im Sozialbereich weiter plan-
und ziellos.
Mit der Entscheidung, obdachlosen Menschen das warme Mittagessen in
den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe zu streichen, überschreitet
die SPÖ die nächste rote Linie. Was soll daran noch sozial sein?“, so
Judith Pühringer, Parteivorsitzende Grüne Wien, und weiter:
„Obdachlosen Menschen, die ohnehin schon am Rande der Gesellschaft
stehen und jeden Tag ums Überleben kämpfen, nicht einmal mehr eine
warme Mahlzeit pro Tag zu vergönnen, ist an Herzlosigkeit nicht zu
überbieten.“

SPÖ hat sozialen Kompass verloren

„Wer so vorgeht, hat den sozialen Kompass verloren. Ein
kostenloses, warmes Mittagessen war mehr als nur eine Mahlzeit – es
war ein Stück Würde, ein Zeichen von Solidarität und Menschlichkeit.
Damit setzt sich die rote Kürzungsorgie im Sozialbereich leider
ungebremst fort“, kritisiert Pühringer. „Wer sich ‚sozial‘ nennt,
darf nicht bei jenen kürzen, die ohnehin nichts haben. So kann man
auch kein Budget sanieren. Wie auch beim völlig verantwortungslosen
Versuch, sehbehinderten Menschen das kostenlose Öffi-Jahresticket zu
streichen, appelliere ich auch hier an Bürgermeister Ludwig, diese
geplante Kürzung umgehend zurückzunehmen“, so Pühringer abschließend.

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