Wien (OTS) – Im Rahmen der Operation PLANTA II TAKESHI gelang dem
Bundeskriminalamt ein gezielter Schlag gegen eine serbisch-
österreichische Tätergruppe, die im Verdacht steht, großflächig mit
Suchtmitteln in Österreich gehandelt zu haben.
Am 1. August 2025 wurden bei einem koordinierten Zugriff in Wien
vier Hauptakteure festgenommen – darunter ein mutmaßlicher
Bunkerhalter, ein Geldkurier sowie zwei Großabnehmer von Kokain. Bei
den Beschuldigten handelte es sich um zwei serbische sowie einen
österreichischen und einen bosnischen Staatsangehörigen im Alter von
23 bis 38 Jahren.
„Im Kampf gegen die Drogenkriminalität und für die Sicherheit der
Bevölkerung arbeitet unser Bundeskriminalamt mit aller Konsequenz.
Neben hoher Kompetenz bei den kriminalistischen Ermittlungen ist vor
allem die länderübergreifende Zusammenarbeit ein entscheidender
Faktor. Ich danke allen am Einsatz beteiligten Kriminalpolizisten“,
sagte Innenminister Gerhard Karner.
Zwtl.: Sicherstellung von Drogen im Wert von rund 560.000 Euro
Ermittlerinnen und Ermittler des Bundeskriminalamts stellten
dabei erhebliche Mengen an Drogen und Bargeld sicher, unter anderem
4,9 Kilo Kokain im Straßenwert von ca. 500.000 Euro, drei Kilo
Cannabisharz, Bargeld in der Höhe von 153.755 Euro, eine
Faustfeuerwaffe der Kategorie B und 14 Mobiltelefone.
„Mit der Operation PLANTA II TAKESHI ist es gelungen, eine
hochprofessionell agierende Tätergruppe aus dem Verkehr zu ziehen.
Damit setzen wir ein klares Zeichen: Organisierte Kriminalität hat in
Österreich keinen Platz“, sagte Andreas Holzer, Direktor des
Bundeskriminalamts.


