SPÖ-Regner/Grossmann: Eurobarometer bestätigt Teuerungssorgen – „Österreich-Aufschlag“ muss fallen

Wien (OTS) – Die heute veröffentlichten Ergebnisse des diesjährigen
Frühjahrs-
Eurobarometers sprechen eine klare Sprache: 41 Prozent der
Österreicher:innen sehen steigende Preise und die hohen
Lebenshaltungskosten als das drängendste Problem, mit dem sich das EU
-Parlament beschäftigen sollte. Gemeinsam mit der europaweit
überdurchschnittlichen Inflationsrate von 4,1 Prozent in unserem Land
ist das für die SPÖ-EU-Abgeordneten Evelyn Regner und Elisabeth
Grossmann ein unübersehbares Signal, dass es endlich wirksame
Maßnahmen gegen die Teuerung braucht. Für sie ist klar, dass der
entschlossene Kampf gegen den „Österreich-Aufschlag“ auf EU-Ebene
dabei eine zentrale Rolle spielt: „In Österreich werden die Menschen
Tag für Tag von einer Preislawine überrollt, zu der vor allem die
hohen Lebensmittelpreise beitragen. Seit 2019 sind diese um mehr als
30 Prozent gestiegen, bei Grundnahrungsmitteln wie Mehl oder
Erdäpfeln sogar um fast 50 Prozent. Während die Menschen an der Kassa
immer tiefer in die Tasche greifen müssen, profitieren internationale
Konzerne von künstlich hochgehaltenen Preisen. Damit muss endlich
Schluss sein. Es braucht jetzt eine Preistransparenz-Kommission, die
entschlossenen den Kampf gegen den sogenannten ,Österreich-Aufschlag´
vorantreibt. Es ist schlicht absurd, dass Produkte hierzulande teils
doppelt so viel kosten wie in Deutschland und das nur, weil
internationale Konzerne den europäischen Markt nach Belieben
zerschneiden und damit künstlich verteuern. Wie die EU-Kommission in
ihrer bereits im Mai veröffentlichten Binnenmarktstrategie
vorgeschlagen hat, gehören solche territorialen Lieferbeschränkungen
ersatzlos verboten. Jetzt gilt es, auch auf Ebene der Mitgliedstaaten
und im Europäischen Parlament entschlossen für faire Preise
einzutreten.“ ****

Die SPÖ-EU-Abgeordneten unterstreichen, worauf es jetzt ankommt:
„Produkthersteller:innen müssen verpflichtet werden, innerhalb der EU
einheitliche Großhandelspreise zu verlangen, unabhängig davon, in
welches Mitgliedsland geliefert wird. Und wenn ein Produkt in einem
Mitgliedstaat angeboten wird, muss es auch in alle anderen Länder
geliefert werden können, ohne künstliche Preisaufschläge oder Hürden.
Gerade in Zeiten, in denen die Menschen bei jeder Rechnung kämpfen,
braucht es ein Europa, das Verbraucher:innen schützt und Fairness
klar über die Interessen internationaler Konzerne stellt.“ (Schluss)
bj

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