Gerstorfer an Stocker: 2,7 Prozent Pensionsanpassung sind Gesetz!

Wien (OTS) – „Die Pensionen müssen 2026 um 2,7 Prozent angepasst
werden. 2,7
Prozent Pensionsanpassung sind keine Almosen, kein Geschenk und auch
keine Verhandlungsbasis. Sie sind Gesetz!“, stellt Birgit Gerstorfer,
MBA, Präsidentin des Pensionistenverbandes Österreichs zu den
gestrigen Aussagen von Bundeskanzler Christian Stocker im „ORF-
Sommergespräch“ klar und betont: „In die Wirtschaft zu investieren
ist eine gute Sache – aber bitte nicht auf Kosten der
Pensionist:innen. Es ist zutiefst unfair und unsozial, dass
hauptsächlich die ältere Generation die Sanierung des Budgets und der
Krankenkassen sowie das geplante Konjunkturpaket finanzieren soll.
Das werden wir nicht zulassen!“

Belastung wird immer größer

Die finanzielle Belastung für die ältere Generation wird von Tag
zu Tag größer: Die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge für
Pensionst:innen, die Einführung der E-Card-Gebühr für
Pensionist:innen, das Ende der kostenlosen Krankentransporte, die
Abschaffung des Klimabonus, die Erhöhung der Gebühren für Reisepass
und Co sowie das Ende der Strompreisbremse belasten Pensionist:innen
besonders stark.

„Schluss mit der Belastungswelle für die Pensionist:innen!“,
fordert Gerstorfer und stellt abschließend klar: „Natürlich ist es
wichtig das Budget stabil zu halten, die Krankenkassen zu sanieren
und die Wirtschaft zu fördern. Aber es kann und darf nicht sein, dass
diese Last überwiegend von den Pensionst:innen getragen werden soll.
Vielmehr müssen Banken, Energieunternehmen, Spekulanten und Online-
Riesen, die in den vergangenen Jahren Milliardengewinne gemacht
haben, noch stärker in die Pflicht genommen werden. Damit lassen sich
Budgets nicht nur sozial ausgewogener, sondern auch rascher sanieren
als mit einer Belastungs- und Kürzungswelle für die ältere
Generation.“ (Schluss)

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