SPÖ-Bayr/Wieninger zu Srebrenica-Gedenken: 11. Juli als Mahnung gegen das Vergessen

Wien (OTS) – Anlässlich des 30. Jahrestags des Völkermords in
Srebrenica gedenken
Petra Bayr, außenpolitische Sprecherin der SPÖ, und Pia Maria
Wieninger, SPÖ-Menschenrechtssprecherin, der über 8.000 Bosniakinnen
und Bosniaken, die am 11. Juli 1995 in der Schutzzone Srebrenica
grausam ermordet wurden sowie der zehntausenden vertriebenen
Zivilist:innen. „Wir gedenken der Opfer und Überlebenden dieses
unfassbaren Verbrechens. Der 11. Juli ist nicht nur ein Tag des
Erinnerns – er ist ein Appell zur Wachsamkeit und zum Handeln. Er
erinnert uns an die verheerenden Folgen von Nationalismus und Hass“,
betonen Bayr und Wieninger. ****

Die Verbrechen von Srebrenica wurden vom Internationalen
Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien und vom
Internationalen Gerichtshof als Völkermord anerkannt. In diesem Jahr
wird der 11. Juli erstmals auch offiziell als Internationaler Tag der
Besinnung und des Gedenkens an den Völkermord von Srebrenica begangen
– ein wichtiger Schritt, der auf Initiative der UNO-
Generalversammlung mit Zustimmung Österreichs beschlossen wurde.

„Dieser Gedenktag ist eine Mahnung gegen das Vergessen. Der 11.
Juli bietet in der Erinnerung an den Völkermord in Srebrenica die
Gelegenheit innezuhalten und die Kräfte für die Arbeit an einer
gemeinsamen, völkerverbindenden Zukunft zu sammeln“, sagt Bayr.
Wieninger: „Gedenktage wie der 11. Juli sollen uns stets daran
erinnern, wie wichtig die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit
für eine friedliche Zukunft ist. Nur durch das Anerkennen der
Wahrheit und durch Solidarität mit den Überlebenden kann dauerhaftes
Vertrauen und Versöhnung entstehen.“ (Schluss) ah/lw

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