Wien (OTS) – „Was dieser Öffi-Sommer offenbart, ist der völlige
Kontrollverlust
einer Stadträtin, die ihrem Ressort längst nicht mehr gewachsen ist.
Ulli Sima steht sinnbildlich für Planlosigkeit, Überforderung und das
systematische Versagen bei den Wiener Stadtwerken,“ kritisiert FPÖ-
Gemeinderat LAbg. Klemens Resch, freiheitlicher Sprecher für die
Wiener Stadtwerke, zu denen auch die Wiener Linien gehören.
U4 gesperrt, S-Bahn unterbrochen, Ringlinien umgeleitet,
Bezirkslinien eingestellt – und das alles gleichzeitig, ohne
brauchbare Fahrgastinformation. „Die Menschen stolpern von einer
Sperre zur nächsten, während im Rathaus jede Verantwortung verweigert
wird.“
Am Beispiel des 35A zeigt sich exemplarisch, wie das System
kollabiert: Geänderte Linienführung ohne Durchsage, Anschluss-Linien
wie U4 oder D ebenfalls außer Betrieb bzw. mit geänderter
Linienführung. „Statt sich in Eitelkeit und PR-Selbstdarstellung zu
verlieren, sollte sich Stadträtin Sima um die Probleme im Öffi-
Bereich kümmern. Doch genau diese Verantwortung scheint sie
konsequent zu meiden“, so Resch.
Resch fordert Bürgermeister Ludwig auf, endlich einzugreifen:
„Die politische Verantwortung für die Wiener Stadtwerke verlangt
Führungsstärke und Problembewusstsein. Es wird Zeit, dass
Bürgermeister Ludwig seiner Stadträtin deutlich macht, dass Ignoranz,
Eitelkeit und Dauer-PR keine verkehrspolitische Kompetenz ersetzen.
Wer so agiert, braucht dringend eine realitätsnahe Rückmeldung –
bevor der Schaden für die Stadt noch größer wird.“
Die FPÖ fordert:
– Baustellen-Moratorium für zentrale Linien
– Koordinierungsstelle für Großsperren
– Bessere Kommunikation mit Pflicht zur aktiven Information (
Durchsagen, Aushänge, Online-Updates, Push-Nachrichten)
„Die Wiener Stadtwerke brauchen eine politische Leitung, die
Krisen erkennt und handelt“, so Resch abschließend.