Wien (OTS) – “Kriege nehmen weltweit zu, und als vermeintliche Lösung
wird immer
mehr Geld in Waffen gesteckt. Dabei bringt Aufrüstung weder mehr
Sicherheit noch Frieden. Gerade angesichts von Einsparungen im
Sozialbereich, beim Klimaschutz und in der Bildung ist es nicht
nachvollziehbar, dass das Bundesheerbudget weiter erhöht wird,
während in anderen Bereichen angeblich das Geld fehlt und die Ärmsten
in unserer Gesellschaft die Konsequenzen tragen. Wir sagen klar:
Aufrüstung schafft keinen Frieden und fordern Geld für ein gutes
Leben statt für das Militär!“, so die Vorsitzende der Sozialistischen
Jugend Wien, Lena Stern.
Bei ihrer Medienaktion macht die Sozialistische Jugend Wien
deutlich, dass während Milliarden ins Bundesheer fließen, in anderen
gesellschaftlich notwendigen Bereichen der Sparstift angelegt wird.
Aufrüstung werde als notwendig dargestellt, dabei lenke diese Politik
von den zentralen gesellschaftlichen Problemen ab und führe auch
nicht zu mehr Sicherheit.
Die Aktion findet im Rahmen der diesjährigen Fackelzugkampagne
der Sozialistischen Jugend Wien statt. Der Fackelzug feiert heuer
sein hundertjähriges Jubiläum und startet wie jedes Jahr am 30. April
um 20:00 Uhr bei der Oper. Die Route führt bis zum Rathausplatz, wo
ein Abschlusskonzert von Jugo Ürdens stattfindet.
Mit dem Fackelzug setzt sich die Sozialistische Jugend Wien für
ein Ende aller Kriege sowie gegen die fortschreitende Aufrüstung in
Österreich und weltweit ein. „Um Kriege zu verhindern, braucht es
keine höheren Militärausgaben, insbesondere nicht in Zeiten, in denen
gleichzeitig Kürzungen in anderen Bereichen vorgenommen werden.
Unsere Aufgabe bleibt es, laut zu bleiben, eine aktive
Friedenspolitik und Abrüstung einzufordern und ein klares Zeichen für
den Frieden zu setzen!“ , so abschließend Stern.


