Rascher Einstieg in die Lehre: 150 Flüchtlinge und Vertriebene informierten sich bei ÖIF-Karriereplattform in Salzburg über Lehrberufe

Salzburg (OTS) – Flüchtlinge möglichst rasch in Arbeit zu bringen und
Unternehmen bei
der Suche nach Arbeitskräften zu unterstützen – das ist das Ziel der
Karriereplattformen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF).
Über 150 arbeitssuchende Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte und
ukrainische Vertriebene nutzten am Montag in Salzburg die
Gelegenheit, sich direkt bei Unternehmen über Lehrberufe,
Ausbildungswege und Beschäftigungsmöglichkeiten zu informieren. Die
Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), die REWE Group, mehrere
Hotelbetriebe, Personalunternehmen sowie die Wirtschaftskammer
Salzburg informierten über offene Lehrstellen. Integrationsministerin
Claudia Bauer und Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek
eröffneten die Veranstaltung. Mit Karriereplattformen bringt der ÖIF
Unternehmen mit Arbeitskräftebedarf direkt mit arbeitssuchenden
Teilnehmer/innen aus ÖIF-Deutschkursen zusammen.

Integrationsministerin Claudia Bauer: „Wer in Österreich lebt,
muss Deutsch lernen, arbeiten und unsere Werte respektieren. Ein
Arbeitsplatz spielt für gelingende Integration eine zentrale Rolle,
denn nirgends lernt man Deutsch schneller als im beruflichen Alltag.
Deutschlernen und Arbeiten müssen so früh wie möglich Hand in Hand
gehen, damit Integration rasch gelingt und Menschen schnell auf
eigenen Beinen stehen können. Mit den ÖIF-Karriereplattformen bringen
wir Menschen, die arbeiten und sich in Österreich einbringen wollen,
direkt mit Unternehmen zusammen. Diese Unternehmen zeigen dabei ganz
konkret, welche Chancen und Einstiegsmöglichkeiten der
österreichische Arbeitsmarkt bietet.“

Landeshauptfrau-Stellvertreterin Marlene Svazek: „Die
Aufnahmegesellschaft erwartet sich von Asylberechtigten eine
zielstrebige Arbeitsmarktintegration, die in der Praxis aber häufig
noch schleppend verläuft. Daher ist es wichtig, das Instrument der
Karriereplattformen offensiv zu nutzen, um Spracherwerb und
Berufsorientierung möglichst früh zu verknüpfen.“

Roland Goiser, stellvertretender Direktor des Österreichischen
Integrationsfonds (ÖIF): „Integration gelingt am besten durch
Deutschlernen und Arbeiten. Deshalb bringen die ÖIF-
Karriereplattformen arbeitssuchende Teilnehmer/innen aus den
Deutschkursen und Unternehmen direkt zusammen – damit Deutschlernen
und Arbeiten so früh wie möglich verknüpft werden.“

Zwtl.: Zwei Drittel der Mangelberufe können durch eine Lehre erlernt
werden

Über 150 Teilnehmer/innen nutzten die Gelegenheit, um mit
potenziellen Arbeitgeber/innen ins Gespräch zu kommen und aus erster
Hand Informationen über Ausbildungswege und Karriereperspektiven zu
erhalten. Die ÖBB, die REWE Group, das Hampton by Hilton Salzburg,
das Sheraton Salzburg, das Familienresort Ellmauhof und das Schiehser
Hotel sowie die Personalunternehmen Teampool und Trenkwalder Group
stellten ihre Lehrstellen und Ausbildungsmöglichkeiten vor, die
Wirtschaftskammer Salzburg informierte über Lehrberufe im Bundesland.
Lehrberufe eröffnen langfristige berufliche Perspektiven und leisten
zugleich einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des
Fachkräftemangels. Zwei Drittel der derzeitigen Mangelberufe in
Österreich können über eine Lehrausbildung erlernt werden.

Zwtl.: Berufschancen in Österreich: Bereits 30.000 Teilnehmer/innen
bei ÖIF-Karriereplattformen

Die vom ÖIF in ganz Österreich durchgeführten Karriereplattformen
bringen Unternehmen mit Arbeitskräftebedarf und arbeitssuchende
Teilnehmer/innen aus ÖIF-Deutschkursen zusammen. Unternehmen wie
Lidl, REWE, IKEA und die Österreichische Post AG können im Rahmen von
Info-Veranstaltungen direkt mit Bewerber/innen in Kontakt kommen und
sie über offene Stellen, Lehrberufe sowie Einstiegs- und
Beschäftigungsmöglichkeiten mit noch geringen Deutschkenntnissen
informieren. Die Teilnehmer/innen können vor Ort Gespräche mit
potenziellen Arbeitgeber/innen führen, sich auf offene Stellen
bewerben oder ein Bewerbungsgespräch vereinbaren. Bereits über 30.000
Flüchtlinge, subsidiär Schutzberechtigte und ukrainische Vertriebene
haben bisher an 200 ÖIF-Karriereplattformen in ganz Österreich
teilgenommen. Der ÖIF informiert im Rahmen der Veranstaltung auch
über berufsbegleitende Deutschlernmöglichkeiten und unterstützt die
Teilnehmer/innen durch CV-Checks und das Anfertigen von
professionellen Bewerbungsfotos beim raschen Arbeitsmarkteinstieg.
Mehr Informationen unter www.karriereplattform.at .