Wien (OTS) – „Vorarlberg setzt notwendige Schritte beim Thema
Sonntagsöffnung.
Während dort konkrete Lösungen für die Nahversorgung geschaffen
werden, bleibt die SPÖ-Neos-Stadtregierung in Wien weiter beim
Stillstand. Ausgerechnet die Weltstadt Wien verweigert sich modernen
Rahmenbedingungen“, so der Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei,
Markus Figl.
Die geplante Verordnung in Vorarlberg sieht vor, dass
Lebensmittelgeschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 400
Quadratmetern in ausgewählten Landgemeinden oder Ortsteilen an Sonn-
und Feiertagen von 7.00 bis 18.00 Uhr öffnen dürfen. „Das Beispiel
zeigt: Es geht nicht um eine flächendeckende Sonntagsöffnung, sondern
um klare Regeln, freiwillige Beteiligung und sinnvolle Ausnahmen.
Genau diesen Zugang braucht es auch, angepasst an Wien“, so Figl.
Für Wien wären gezielte Tourismuszonen ein Gewinn für Handel,
Tourismus und Bevölkerung. „Wien begrüßt Millionen Gäste aus aller
Welt, lässt aber enormes Potenzial ungenutzt. Sonntagsöffnung in klar
definierten Bereichen würde zusätzliche Kaufkraft in der Stadt
halten, den stationären Handel stärken und ein zeitgemäßes Angebot
für Besucherinnen und Besucher schaffen“, betont Figl.
Auch eine jüngste Umfrage hat ergeben, dass sich fast zwei
Drittel der Wienerinnen und Wiener für die freiwillige
Sonntagsöffnung aussprechen. SPÖ und Neos dürfen diese deutliche
Mehrheit nicht länger ignorieren.
Gerade der Wiener Handel stehe unter starkem Druck durch
Onlinehandel und internationale Konkurrenz. „Wer den Standort Wien
stärken will, muss den Betrieben auch Spielräume geben.
Tourismuszonen würden nicht nur zusätzliche Umsätze ermöglichen,
sondern auch Arbeitsplätze sichern und Wiens Rolle als internationale
Metropole stärken.“
„Eine Weltstadt darf sich nicht selbst im Weg stehen. Vorarlberg
zeigt pragmatische Lösungen vor. SPÖ und Neos müssen diese Chance
endlich nutzen und gezielte Sonntagsöffnung in Tourismuszonen
ermöglichen“, so Figl abschließend.

