Nach der Dürre – BioPower stellt 30.000 Euro für seine Bauernfamilien bereit

Krumbach (OTS) – Wochenlang kein ausreichender Regen, ausgetrocknete
Böden und
Bestände, die vertrocknen, bevor sie ausreifen konnten: Die
anhaltende Dürre der vergangenen Monate hat der heimischen
Landwirtschaft schwer zugesetzt. Auf vielen Feldern fiel die Ernte
deutlich geringer aus als in einem normalen Jahr.

Für die Höfe bedeutet das weniger Ertrag bei gleichbleibender
Arbeit – und das bei Kosten, die seit Jahren steigen, von Diesel über
Saatgut bis zu den Maschinen. Für viele Bauernfamilien war das zu
Ende gehende Erntejahr eines der schwierigsten seit langem. Genau in
solchen Zeiten zeigt sich, was eine Partnerschaft wert ist.

Die BioPower GmbH mit Sitz in Krumbach (NÖ), Teil der Blochberger
-Gruppe, reagiert nun mit einem freiwilligen Zuschlag für ihre
landwirtschaftlichen Partner. Rund 30.000 Euro stellt Österreichs
größter Biogasproduzent dafür bereit – ohne rechtliche Verpflichtung
und ohne öffentliche Förderung.

Zwtl.: Drei Euro je Tonne obendrauf

Das Geld wird nicht pauschal verteilt. Der freiwillige Zuschlag
gilt für das Erntejahr 2027 und beträgt drei Euro je tatsächlich
gelieferter und abgerechneter Tonne Trockensubstanz. Er kommt
zusätzlich zum jeweils vereinbarten Grundpreis für den vertraglich
vereinbarten Rohstoff dazu. Wer liefert, bekommt also mehr.

Bemerkenswert ist, woher das Geld stammt. BioPower arbeitet in
einem geförderten Vergütungsmodell für Energie, eine höhere Vergütung
ist darin nicht möglich. Jeder dieser drei Euro muss vom Unternehmen
selbst erwirtschaftet werden.

„Wir können unseren Bauernfamilien das Wetter nicht abnehmen.
Aber wir können freiwillig etwas dazulegen und ihnen sagen: Auf uns
könnt ihr euch verlassen – gerade dann, wenn es schwierig wird“, sagt
BioPower-Geschäftsführer Robert Schweizer.

Zwtl.: Viele Höfe seit Jahrzehnten dabei

Auch im Unternehmen selbst verweist man auf die enge Verbindung
zu den Lieferbetrieben. Viele Familien arbeiten seit Jahrzehnten mit
BioPower zusammen, manche über zwei Generationen hinweg.

„Unsere Bauernfamilien sind keine austauschbaren Lieferanten. Wir
denken nicht bis zur nächsten Ernte, sondern über die nächsten
Jahrzehnte“, sagt Andreas Blochberger.

Mit dem Zuschlag will BioPower nicht nur die aktuellen Kosten
abfedern. Gleichzeitig soll die Zusammenarbeit langfristig
abgesichert werden. Im Unternehmen wird bereits daran gearbeitet, wie
man die Bauernfamilien künftig weiter unterstützen kann.

Getragen wird diese Haltung von der gesamten Unternehmensgruppe.
BioPower gehört zur Blochberger-Gruppe, einem Familienunternehmen aus
Krumbach, das von den Brüdern Martin, Andreas und Franz Blochberger
geführt wird. Neben Biogas ist die Gruppe in der Windkraft, der
Photovoltaik und der Speichertechnologie tätig. Die Bauernfamilien
liefern jenen Rohstoff, aus dem BioPower rund um die Uhr Energie und
Dünger erzeugt – und sind damit ein fester Bestandteil dieser
Wertschöpfung.

Zwtl.: Auf einen Blick

– Höhe: freiwilliger Zuschlag von 3 Euro je tatsächlich gelieferter
und abgerechneter Tonne Trockensubstanz

– Gilt für: Erntejahr 2027

– Zusätzlich zum: jeweils vereinbarten Grundpreis für den vertraglich
vereinbarten Rohstoff

– Gesamtsumme: rund 30.000 Euro

– Finanzierung: aus dem eigenen Unternehmensergebnis, keine
Weitergabe öffentlicher Fördermittel

– Unternehmen: BioPower GmbH, Krumbach (NÖ), größter Biogasproduzent
Österreichs, Teil der Blochberger-Gruppe

Zwtl.: Über die Blochberger-Gruppe

Die Blochberger-Gruppe ist ein niederösterreichisches
Familienunternehmen mit Sitz in Krumbach, geführt von den Brüdern
Martin, Andreas und Franz Blochberger. Sie produziert in Summe
regionalen Strom für bereits mehr als 170.000 Menschen in ganz
Österreich. Zur Gruppe gehören:

– BLOCH3 – Entwicklung und Betrieb von Windrädern und PV-Anlagen in
den Regionen

– BLOCH3 S – Planung und Betrieb von Batteriespeichern, um Regionen
Energie-unabhängiger zu machen

– Heimwatt – regionaler Stromtarif mit 8 ct/kWh (netto), fix für 20
Jahre, OHNE Inflationserhöhung, für Haushalte in Gemeinden mit
Windprojekten von BLOCH3

– BioPower – größter Biogasproduzent Österreichs; erzeugt aus
landwirtschaftlichen Rohstoffen rund um die Uhr Energie und Dünger

– TFS (TerraFlow Systems) – Technologieunternehmen für die
Digitalisierung biogener Stoffströme

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