MKV fordert Ausbau der Berufsorientierung an Schulen

Wien (OTS) – Der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) unterstützt die
Forderung der
Schülerunion nach einer stärkeren Bildungs- und Berufsorientierung in
der Sekundarstufe II. Angesichts aktueller Umfrageergebnisse sieht
der Verband dringenden Handlungsbedarf im österreichischen
Bildungssystem.

Laut einer Umfrage der Schülerunion wissen rund zwei Drittel der
Schülerinnen und Schüler nicht, welchen beruflichen oder akademischen
Weg sie nach ihrem Schulabschluss einschlagen möchten. Für den MKV
ist dieses Ergebnis ein deutliches Signal, dass Schulen junge
Menschen derzeit nicht ausreichend auf ihre Zukunft vorbereiten.

„Nach 12 bis 13 Jahren Schulzeit müssen Jugendliche eine klare
Orientierung für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg haben. Dass
so viele Schülerinnen und Schüler unsicher sind, zeigt, dass der
Unterricht oft zu wenig Bezug zur Lebensrealität der Jugendlichen
hat“ , erklärt Simon Brandstätter, der Bundesjugendobmann des MKV.

Der MKV fordert daher einen deutlichen Ausbau der Bildungs- und
Berufsorientierung in der Sekundarstufe II. Schülerinnen und Schüler
sollen früher und intensiver Einblicke in unterschiedliche
Ausbildungswege, Studienmöglichkeiten und Berufsfelder erhalten.

Gleichzeitig begrüßt der Verband die Initiative der Schülerunion,
dieses Thema stärker in den Fokus der Bildungspolitik zu rücken.

„Eine bessere Berufsorientierung ist entscheidend, damit junge
Menschen fundierte Entscheidungen über ihre Zukunft treffen können“ ,
so Brandstätter weiter.

Der MKV fordert Bildungsminister Christoph Wiederkehr auf,
entsprechende Maßnahmen rasch umzusetzen und die Berufsorientierung
an Österreichs Schulen nachhaltig zu stärken.

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