Marken und die Macht der Authentizität

Wien (OTS) – Die Markenartikelkampagne 2026 zeigt klare Wirkung und
trifft einen
Nerv, den auch eine aktuelle Studie von Michail D. Kokkoris (Vrije
Universiteit Amsterdam) und Bernadette Kamleitner (WU Wien)
bestätigt: für Konsument:innen ist Authentizität keine Kür mehr,
sondern Voraussetzung.

Seit mittlerweile 30 Jahren bündeln Herstellermarken ihre Kräfte
in einer jährlichen, von Demner, Merlicek & Bergmann / DMB.
konzipierten und umgesetzten, gemeinsamen Kampagne und setzen so ein
europaweit einzigartiges Signal für den Wert starker Marken. Auch
2026 machte die Kampagne „Im Original steckt mehr drin“ sichtbar, was
Marken leisten: Qualität, Innovation und emotionale Bindung.

Zwtl.: Starke Wirkung in einem preisgetriebenen Umfeld.

Die aktuellen Ergebnisse der Wirksamkeitsmessung der Kampagne von
NielsenIQ zeigen ein differenziertes Bild des Konsumverhaltens:
Angebote und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bleiben zentrale
Entscheidungskriterien. Gleichzeitig bleibt die Bedeutung
vertrauenswürdiger Marken hoch, wenn auch mit leicht sinkender
Tendenz.

So ist die generelle Präferenz für Markenprodukte im
Jahresvergleich leicht auf 16 % gesunken. Allerdings entscheiden 61 %
der Konsument:innen weiterhin situations- und
produktkategorieabhängig.

Die Kampagne selbst erzielt eine Kampagnen-Erinnerung von 37 %
und liegt damit auf dem Niveau des Vorjahres. In markenaffinen
Zielgruppen steigt dieser Wert deutlich auf 42 %, generell bei den 20
–29-Jährigen sogar auf 58 %. Plakate erweisen sich dabei erneut als
das mit Abstand wichtigste Kontaktmedium.

Auch in der Wahrnehmung überzeugt die Kampagne: 45 % bewerten sie
(sehr) gut, insbesondere Freundlichkeit, Figurenwelt und Gestaltung
werden positiv hervorgehoben. Zudem berichten 10 % der Befragten von
einem positiven Image-Effekt durch die Kampagne.

Zwtl.: Studie belegt: Authentizität ist Grundvoraussetzung

Diese Ergebnisse werden durch eine aktuelle Studie von Michail D.
Kokkoris (Vrije Universiteit Amsterdam) und Bernadette Kamleitner (WU
Wien) gestützt.

Auf Basis von über 1.600 Teilnehmer:innen zeigt sich:
Authentische Marken werden nicht stärker belohnt als neutrale, jedoch
werden inauthentische Marken klar abgestraft. Die Folgen reichen von
Vertrauensverlust bis hin zu Kaufzurückhaltung.

Die zentrale Erkenntnis: „Authentizität ist eine Erwartung.“

Für Markenhersteller ergibt sich daraus ein klarer Auftrag:
Glaubwürdigkeit muss über alle Ebenen hinweg konsequent gelebt
werden. Wer diese Erwartung nicht erfüllt, riskiert nicht nur Schaden
für die eigene Marke, sondern auch für das Vertrauen in ganze
Kategorien.

Günter Thumser, Geschäftsführer des Markenartikelverbands:
„Marken stehen für Verlässlichkeit, Qualität und Innovation. Gerade
in unsicheren Zeiten ist dieses Vertrauen entscheidend und muss
täglich durch konsequentes Handeln eingelöst werden.“

Zwtl.: Kampagne und Studie zeigen gemeinsame Richtung

Die Ergebnisse der Kampagne 2026 und die aktuelle Studie weisen
in dieselbe Richtung: Marken entfalten ihre Stärke dann, wenn sie
ihren Mehrwert nicht nur kommunizieren, sondern konsequent leben.

Wenn Authentizitätsversprechen durch entsprechende Strukturen,
Investitionen und Haltung eingelöst werden, entsteht nachhaltige
Stärke: für die einzelne Marke ebenso wie für die gesamte Branche.