„Bürgeranwalt“: Unerwünschter Transport, teurer Hubschraubereinsatz und FinanzOnline-Labyrinth

Wien (OTS) – Peter Resetarits präsentiert in der Sendung
„Bürgeranwalt“ am
Samstag, dem 2. Mai 2026, um 18.00 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
folgende Beiträge:

Unerwünschter Transport

Nach einem Skiunfall wird die Niederösterreicherin Kathrin E. –
anders als ursprünglich mit den Ersthelfern vereinbart – mit dem
Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Medizinisch notwendig
war der Transport nicht. Wenige Tage später folgte die Rechnung des
Roten Kreuzes: Rund 8.000 Euro soll Frau E. für den Einsatz bezahlen.
Sie hat den Betrag nicht bezahlt, weil ihr noch am Unfallort
zugesichert worden sei, dass für sie keine Kosten anfallen. Frau E.
hat sich an die Redaktion „Bürgeranwalt“, die Volksanwaltschaft und
die Arbeiterkammer gewandt – und das Rote Kreuz hat den Fall noch
einmal geprüft. Im Studio kritisiert Volksanwalt Bernhard Achitz die
Vorgehensweise rund um den Rettungstransport von Frau E.

Teurer Hubschraubereinsatz

Der 14-jährige Daniel K. brach sich beim Skiurlaub in Kärnten den
Arm. Ein Mitarbeiter des Pistendienstes eilte zur Unfallstelle und
man bot ihm an, ihn mit einem Schneemobil ins Tal zu bringen. Als der
Bub die Sorge äußerte, ob das mit dem verletzten Arm ginge, wurde ein
Rettungshubschrauber bestellt. Die Kosten dafür soll Daniel K. bzw.
sein Vater übernehmen. Dieser kritisiert, dass die
Hubschrauberrettung unnötigerweise veranlasst worden sei. Das Gericht
hat jetzt zugunsten der Hubschrauberfirma entschieden. Deren
Geschäftsführer erläutert die Voraussetzungen im Interview.

FinanzOnline-Labyrinth

Herr H. wendet sich mit einem kurios anmutenden Problem an die
Redaktion „Bürgeranwalt“. Er nützt seit Jahren FinanzOnline für die
Steueragenden der Familie. Im Herbst 2025, nachdem die verpflichtende
Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt wurde, will er dazu die ID
Austria auf seinem Handy installieren, um Zugriff auf sein Postfach
zu bekommen. Doch auf seinem acht Jahre alten Handy ist das nicht
möglich. Was danach beginnt, ist kaum nachvollziehbar. Er bittet in
einem Brief an das Finanzamt darum, die Bescheide wieder per Brief-
Post zu erhalten, bis er ein neues Handy kauft. Dies wird abgelehnt,
denn eine Abmeldung von FinanzOnline sei nur über die ID Austria
möglich. Wie ist dieses Problem zu lösen? Fachleute erläutern das im
Studio.