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FPÖ – Haider: „EU-Kommission erklärt der Klimaanlage den Krieg – Bürger sollen in der Hitze schwitzen“

Wien (OTS) – „Brüssel predigt Anpassung an den Klimawandel und
sabotiert
gleichzeitig genau jene Technologien, die den Menschen das Leben bei
35 oder 40 Grad erträglicher machen. Das ist an Absurdität kaum mehr
zu überbieten“, kritisiert der freiheitliche Europaabgeordnete Roman
Haider.

Während Millionen Europäer unter immer längeren und intensiveren
Hitzewellen leiden, scheint die EU-Kommission ein neues Feindbild
gefunden zu haben: Die Klimaanlage. Unter dem Deckmantel des
Klimaschutzes werden jene Kältemittel, die für den Betrieb moderner
Kühlanlagen unverzichtbar sind, durch undurchsichtige Quoten
künstlich verknappt. Das Ergebnis sei absehbar, so Haider: „Höhere
Preise, weniger Verfügbarkeit und am Ende die kalte Schulter für
alle, die sich gegen die Hitze schützen wollen.“

Besonders empörend sei dabei die völlige Intransparenz der
Kommission. Die konkreten Quoten werden unter Verschluss gehalten,
die Bürger sollen die Folgen einfach hinnehmen. „Wenn Brüssel nicht
einmal offenlegt, auf welcher Grundlage solche Entscheidungen
getroffen werden, dann hat das mit demokratischer Politik nichts mehr
zu tun. Verbote durch die Hintertür sind offenbar zur neuen
Lieblingsdisziplin der EU geworden.“

Dass diese Vorgangsweise nicht unwidersprochen bleibt, zeigt auch
das Europäische Parlament: Die Patriots for Europe-Fraktion, der auch
die FPÖ angehört, hat als einzige parlamentarische Fraktion einen
formellen Einspruch gegen den Rechtsakt der EU-Kommission
eingebracht, der die neuen Quoten für fluorierte Kältemittel
festlegt. „Während die übrigen Fraktionen schweigend zusehen, wie
Brüssel den Menschen eine weitere Einschränkung aufbürdet, stellen
sich die Patrioten als Einzige gegen diese ideologisch motivierte
Fehlentscheidung“, betont Haider.

Für Haider steht fest: Die Menschen brauchen in Zeiten extremer
Hitze keine neuen Hürden, sondern die Freiheit, ihre Familien, ihre
Kinder und ihre älteren Angehörigen vor gesundheitlichen Risiken zu
schützen.

„Man fragt sich langsam ernsthaft: Was kommt als Nächstes?
Temperaturgrenzen für Kühlschränke? Eine maximale Laufzeit für
Ventilatoren? Oder entscheidet künftig eine EU-Verordnung, wie warm
es im eigenen Wohnzimmer sein darf?“

„Die EU sollte endlich aufhören, den Alltag der Menschen immer
weiter zu reglementieren. Wer Klimaanlagen schleichend
unerschwinglich macht, betreibt keine vernünftige Klimapolitik,
sondern ideologische Bevormundung auf Kosten der Bevölkerung. Die
Patrioten werden sich diesem Kurs auch weiterhin mit aller
Entschlossenheit entgegenstellen“, so Haider abschließend.