„Österreich-Bild“ aus dem Landesstudio Kärnten: „Poesie wie Brot – 50 Jahre Ingeborg-Bachmann-Preis“

Wien (OTS) – Unter dem Titel „Poesie wie Brot“ beleuchtet die neue
„Österreich-
Bild“-Dokumentation aus dem Landesstudio Kärnten die Strahlkraft des
„Ingeborg-Bachmann-Preises“. Im Fokus der Produktion steht die Frage,
welche Spuren der literarische Wettbewerb hinterlässt, der in diesem
Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert. Zu sehen ist die Doku am
Sonntag, dem 21. Juni 2026, um 18.25 Uhr auf ORF 2 und auf ORF ON.

„Die Tage der deutschsprachigen Literatur“, auch bekannt als
„Ingeborg-Bachmann-Preis“, beweisen seit Jahrzehnten ihre
ungebrochene Relevanz. 17 Stunden lang wird live auf 3sat gelesen und
kritisiert – ein Beweis für die Kraft des Mediums Fernsehen, das hier
Oberfläche und literarischen Tiefgang erfolgreich vereint.

Ausgehend von Ingeborg Bachmanns Forderung in den Frankfurter
Vorlesungen, Poesie müsse wie Brot „zwischen den Zähnen knirschen“
und „scharf von Erkenntnis und bitter von Sehnsucht“ sein, um „an den
Schlaf der Menschen rühren“ zu können, geht die ORF-Dokumentation
„Poesie wie Brot?“ der Frage nach der Wirkung des Wettbewerbs nach:
In der Sprache, der Gesellschaft und im Leben der Autorinnen und
Autoren selbst.

Im Gespräch mit ORF-Redakteurin Barbara Frank beleuchten
hochkarätige Kulturschaffende die Dynamik des traditionsreichen
Literaturwettbewerbs. Mit dabei sind Preisträger:innen wie Natascha
Gangl, Ferdinand Schmalz und Nava Ebrahimi, der Büchner-Preisträger
und erklärte Bachmannpreis-Fan Clemens Setz, Literaturkritiker:innen
wie Klaus Kastberger, Philipp Tingler sowie Laura de Weck und
Brigitte Schwens-Harrant, Zeitzeugin Ulrike Fink (Witwe von Humbert
Fink) sowie der Philosoph Franz Schuh, ein erklärter Bachmannpreis-
Gegner.

Weitere Programmpunkte zum „Ingeborg-Bachmann-Preis“ unter
https://presse.ORF.at .