Wöginger: Dieselprivileg wichtig für die Pendlerinnen und Pendler in unserem Land

Wien (OTS) – „Die Überlegungen von SPÖ-Finanzminister Marterbauer,
wonach eine
Abschaffung des Dieselprivilegs nachvollziehbar sei, kommen für die
Volkspartei nicht infrage. Denn für uns kommt eine zusätzliche
Belastung von Pendlerinnen und Pendlern, Arbeitnehmerinnen und
Arbeitnehmern sowie heimischen Betrieben nicht infrage“, stellt ÖAAB-
Bundesobmann und ÖVP-Sozialsprecher August Wöginger zum Interview des
Finanzministers in den „Salzburger Nachrichten“ klar. Gerade im
ländlichen Raum sind viele Menschen auf das Auto und dabei auf
Dieselfahrzeuge angewiesen – weil es oft keine ausreichenden
Alternativen zum Individualverkehr gibt. Auch zahlreiche Betriebe,
das Transportgewerbe und die Landwirtschaft sind auf Diesel als
Energieträger angewiesen.

„Wer das Dieselprivileg abschaffen will, verteuert Mobilität,
erhöht die Kosten für Unternehmen und gefährdet damit die
Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze. Außerdem würde eine
Abschaffung die Inflation zusätzlich antreiben. Das wäre ein falsches
Signal in diesen wirtschaftlich so herausfordernden Zeiten“, betont
der ÖAAB-Bundesobmann. Die Volkspartei steht für eine Politik mit
Hausverstand, die Klimaschutz, wirtschaftliche Vernunft und soziale
Fairness sowie Technologieoffenheit miteinander verbindet. „Unser
Ziel muss es sein, den Umstieg auf neue Technologien zu unterstützen
und Innovationen voranzutreiben, anstatt Menschen und Betriebe durch
Verbote oder abrupt erhöhte Abgaben zusätzlich zu belasten. Für die
Volkspartei steht daher fest: Eine Abschaffung des Dieselprivilegs
ist für uns keine Option“, so Wöginger abschließend. (Schluss)