Wien (OTS) – Das AIT Austrian Institute of Technology hat das
Geschäftsjahr 2025
positiv abgeschlossen. Betriebsleistung, externe Erlöse,
Auftragseingang und Auftragsstand entwickelten sich deutlich positiv.
Damit zeigt die Bilanz: Das AIT ist auch in einem anspruchsvollen
Umfeld stabil, leistungsfähig und als Partner für Industrie und
öffentliche Hand stark nachgefragt.
Bilanz-Kennzahlen 2025 auf einen Blick
Betriebsleistung: 230,16 Mio. Euro | +5,6 %
Erlöse aus Forschungsaufträgen (externe Erlöse): 141,1 Mio. Euro | +
8,0 %
Jahresergebnis: 3,4 Mio. Euro | positiv
Auftragseingang: 105,8 Mio. Euro | +18 %
Auftragsstand: 314,6 Mio. Euro | +14 %
Zwtl.: Angewandte Forschung als Hebel für Wettbewerbsfähigkeit und
Standortsicherung
In einer Phase, in der Europas Wettbewerbsfähigkeit und
technologische Souveränität besonders gefordert sind, wird die Rolle
von angewandter Forschung noch wichtiger. Das AIT verbindet
wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Umsetzung und arbeitet
an Lösungen für nachhaltige und resiliente Infrastrukturen sowie für
die digitale Transformation von Industrie und Gesellschaft. Dadurch
entsteht konkreter Nutzen für Unternehmen, öffentliche
Auftraggeber:innen, Standort und Gesellschaft.
Zwtl.: Wirtschaftliche Entwicklung und Jahresergebnis
Die wirtschaftliche Entwicklung des AIT im Jahr 2025
unterstreicht die starke Nachfrage nach den Forschungsschwerpunkten
und Themen, auf die wir setzen. Die Erträge aus Forschungsaufträgen (
externe Erlöse) erreichten insgesamt 141,1 Mio. Euro und liegen damit
um 8,0 Prozent über dem Vorjahr. Die Erlöse aus Auftragsforschung
konnten dabei um 5,0 Mio. Euro beziehungsweise 6,8 Prozent gesteigert
werden; die Erlöse aus kofinanzierter Forschung wuchsen um 5,4 Mio.
Euro beziehungsweise 9,5 Prozent. Die Betriebsleistung liegt gesamt
bei 230,16 Mio. Euro, das Jahresergebnis bei 3,4 Mio. Euro.
Zwtl.: Starke Auftragslage und Planungssicherheit
Auch die Auftragslage zeigt die hohe Relevanz des AIT für
Wirtschaft und öffentliche Hand. Der Auftragseingang stieg 2025 auf
105,8 Mio. Euro. Der Auftragsstand erhöhte sich auf 314,6 Mio. Euro.
Damit verfügt das AIT über eine solide Grundlage für die weitere
Umsetzung der Strategie- und Leistungsvereinbarungsperiode 2024-2026
sowie für die Vorbereitung auf die nächste Periode 2027-2029.
Zwtl.: Investitionen als Voraussetzung für Innovation
Das AIT investiert weiter in Zukunftsfähigkeit: 2025 lagen die
Gesamtinvestitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und
Sachanlagen bei 15,7 Mio. Euro — um 2,7 Mio. Euro über dem
Vorjahreswert. Damit stärkt das AIT gezielt Forschungsinfrastruktur
und technologische Zukunftsfelder, etwa mit dem AIT H2LAB am Campus
Seibersdorf für Wasserstoff- und hybride Kraftwerkstechnologien sowie
einem neuen Prüfstand für Luftwärmepumpen bis 100 kW. Zudem wurde die
Hard- und Softwareinfrastruktur für Daten und Künstliche Intelligenz
gezielt ausgebaut und damit die Grundlage für leistungsfähige,
skalierbare Anwendungen geschaffen. Der Personalstand zum 31.
Dezember 2025 wuchs auf 1.678 Mitarbeitende.
Zwtl.: International attraktiv für die besten Talente
Zukunftsfähigkeit entsteht jedoch nicht allein durch
Infrastruktur, sondern vor allem durch exzellente Köpfe und starke
Teams. Das AIT ist als Arbeitgeber international stark nachgefragt:
2025 verzeichnete das Institut rund 17.500 Bewerbungen und vereint
Mitarbeitende aus 57 Nationalitäten. Auch die Ergebnisse der Work
Environment Survey bestätigen die hohe Qualität des Arbeitsumfelds:
85 Prozent bewerten das AIT als sehr guten Arbeitsplatz, 90 Prozent
erleben eine faire und gleichberechtigte Behandlung. Externe
Anerkennungen wie Great Place to Work und kununu Top Company
unterstreichen zusätzlich die Attraktivität des AIT als
Arbeitsumfeld, in dem Forschung in Wirkung für Industrie, Standort
und Gesellschaft übersetzt wird.
Zwtl.: Wissenschaftliche Exzellenz und internationale Vernetzung
Neben der wirtschaftlichen Stabilität bildet die
wissenschaftliche Leistungsfähigkeit die zentrale Grundlage des
Erfolgs. Das AIT zeigt 2025 eine hohe internationale Sichtbarkeit und
Qualität: Insgesamt wurden 685 wissenschaftliche Publikationen mit
Peer-Review veröffentlicht, mehr als 82 Prozent der indexierten
Journalpublikationen erschienen in führenden Q1-Zeitschriften.
Erstmals wurde auch die Zitierwirkung systematisch erhoben: Mit einem
Field-Weighted Citation Impact (FWCI) von 1,42 liegt das Institut
deutlich über dem weltweiten Durchschnitt und bestätigt damit seine
starke Position im internationalen Forschungsumfeld. Die Forschung
des AIT ist konsequent international und anwendungsorientiert
ausgerichtet. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus
Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Hand und adressiert konkrete
Fragestellungen entlang realer Anwendungen. Die hohe Sichtbarkeit
zeigt sich auch in 342 eingeladenen Vorträgen in Wissenschaft und
Praxis. Auch die Innovationsdynamik entwickelte sich deutlich weiter:
Die Zahl der eingereichten Patente stieg auf 38. Darüber hinaus
bringt das Institut seine Expertise aktiv in die Gestaltung
technologischer Rahmenbedingungen ein – mit 238 Positionen in
internationalen Standardisierungs- und Zertifizierungsgremien, davon
21 in leitender Funktion.
Mit 165 Dissertant:innen, rund die Hälfte davon aus dem
internationalen Umfeld, bleibt das AIT ein attraktiver Standort für
exzellente Nachwuchswissenschaftler:innen und stärkt zugleich seine
globale Vernetzung.
Zwtl.: Zukunftsfelder und technologische Umsetzungskraft
Das AIT Austrian Institute of Technology richtet seine Forschung
konsequent auf die großen technologischen Zukunftsfragen Europas aus
– mit dem klaren Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz in wirksame
Lösungen im industriellen Maßstab für Industrie, Infrastruktur und
Gesellschaft zu überführen.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der systematischen Nutzung
von Daten und Künstlicher Intelligenz als strategische Fähigkeit. Mit
Initiativen wie der Research Acceleration Platform beschleunigt das
AIT Forschungs- und Engineeringprozesse und verkürzt
Innovationszyklen deutlich.
In der industriellen Transformation verbindet das AIT Energie- und
Ressourceneffizienz mit modernsten Methoden der Sensorik,
Automatisierung und KI. So entstehen robuste, produktive und
nachhaltige Systeme, die unter realen Bedingungen funktionieren und
international wettbewerbsfähig sind. Dabei wird ein ganzheitlicher
Ansatz der Mensch-Maschine-Integration verfolgt, der technologische
Leistungsfähigkeit, Sicherheit, Akzeptanz und Effizienz miteinander
verbindet.
Parallel dazu entwickelt das Institut resiliente und sichere
Infrastruktursysteme in den Bereichen Energie, Mobilität und
Gesundheit weiter. Dazu zählen auch Lösungen für Cybersecurity und
vertrauenswürdige Kommunikation, einschließlich neuer Ansätze in der
Quantenkommunikation für sicherheitskritische Anwendungen. Damit
leistet das AIT einen konkreten Beitrag zur Stärkung von
Versorgungssicherheit, Resilienz und technologischer Souveränität in
Europa.
Zwtl.: Presse-Zitate
Peter Schwab | Vorsitzender des Aufsichtsrats, AIT Austrian
Institute of Technology
„ AIT und Industriestrategie 2035 sind ein perfektes Match. Denn eine
erfolgreiche Industriestrategie braucht starke angewandte Forschung —
und genau hier liegt die Stärke des AIT: Es bringt Forschung,
Industrie und öffentliche Hand zusammen und übersetzt technologische
Exzellenz in Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Zukunftsfähigkeit.
“
„ Das AIT zeigt mit dieser Bilanz seine ganze Leistungsfähigkeit: In
zentralen Kennzahlen wurden neue Höchstwerte erreicht — von der
Betriebsleistung über die Forschungserträge bis hin zu
Auftragseingang und Beschäftigung. Zugleich wurde ein solides
Ergebnis erzielt. Diese Performance steht für exzellente Köpfe,
technologische Spitzenkompetenz und eine starke Relevanz für
Industrie, Standort und Gesellschaft. “
Brigitte Bach | Geschäftsführerin, Sprecherin der Geschäftsführung
AIT Austrian Institute of Technology
„ Forschung ist eine notwendige Zukunftsinvestition. Gerade in einem
Umfeld, in dem Europa seine Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und
technologische Souveränität stärken muss, braucht es Einrichtungen,
die wissenschaftliche Exzellenz mit industrieller Umsetzung
verbinden. Genau dafür steht das AIT. “
„ Das AIT verfügt über exzellente Köpfe, starke Teams und eine
leistungsfähige Forschungsinfrastruktur. Damit schaffen wir die
Grundlage für Forschung mit Wirkung – für die Industrie, die
Gesellschaft und den Standort Österreich. Unser Anspruch ist es,
Innovation zu einer treibenden Kraft in Europa zu machen. Dafür
brauchen wir stabile Rahmenbedingungen. “
Andreas Kugi | Geschäftsführer, Scientific Director AIT Austrian
Institute of Technology
„ Europa wird den Wettbewerb um Schlüsseltechnologien nicht mit
einzelnen Innovationen gewinnen, sondern mit der Fähigkeit, komplexe
Systeme zu beherrschen. Genau darauf fokussieren wir uns am AIT – wir
entwickeln Technologien so, dass sie im industriellen Maßstab
funktionieren. “
„ Wissenschaftliche Exzellenz ist für uns Voraussetzung – aber kein
Selbstzweck. Der Unterschied entsteht dort, wo aus Daten, KI und
physikalischem Systemverständnis Lösungen werden, die unter realen
Bedingungen bestehen. “
Alexander Svejkovsky | Geschäftsführer, AIT Austrian Institute of
Technology
„ Die Bilanz 2025 zeigt ein stabiles, leistungsfähiges und
krisenfestes AIT. Externe Erlöse, Auftragseingang und Auftragsstand
entwickeln sich positiv. Das ist ein klares Signal für bewährte
Kooperationen, Vertrauen und Relevanz. “
„ Wir investieren gezielt in Infrastruktur, Kompetenzen und
Zukunftsthemen. Damit sichern wir nicht nur Stabilität im laufenden
Geschäft, sondern schaffen die Voraussetzungen, um
Forschungsergebnisse in größerem Maßstab in konkrete Umsetzung zu
bringen. “

