Wien (OTS) – Für den Vienna City Marathon gibt es alljährlich ein
komplexes, im
Zusammenspiel mit allen beteiligten Blaulichtorganisationen
ausgearbeitetes Einsatz- und Sicherheitskonzept der Wiener Polizei,
das stetig an die gegebenen nationalen und geopolitischen Umstände
angepasst wird. Am 17. April 2026 machte sich Innenminister Gerhard
Karner mit dem Landespolizeipräsidenten von Wien, Gerhard Pürstl, dem
Landesrettungskommandanten Georg Geczek und Florian Holecek,
Vertreter des Organisationsteams, am Wiener Rathausplatz ein Bild
über diese Maßnahmen.
„Der Vienna City Marathon ist eine der traditionsreichsten und
größten Sportveranstaltungen Österreichs und findet heuer bereits zum
43. Mal statt – mit rund 49.000 Läuferinnen und Läufern sowie vielen
hunderttausenden Zuseherinnen und Zusehern entlang der Strecke. Für
die Durchführung eines derartigen Events bedarf es einer umfassenden
Vorbereitung. Sowohl durch den Veranstalter, aber auch durch die
beteiligten Blaulichtorganisationen“, sagte der Innenminister.
„Unsere Zusammenarbeit mit der Stadt Wien und dem Veranstalter
ist seit vielen Jahren ausgezeichnet. Gemeinsam entwickeln wir jedes
Jahr unser Sicherheitskonzept weiter, analysieren die Lage und setzen
gezielte Schwerpunkte. Die Sicherheit von Teilnehmenden und Fans hat
natürlich oberste Priorität“, ergänzte der Landespolizeipräsident.
Behördenübergreifende Zusammenarbeit: Viele Player – ein Ziel
Für die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer sowie der
zahlreichen Besucherinnen und Besucher stehen mehrere hundert
Polizistinnen und Polizisten der Landesverkehrsabteilung, der Fahrrad
-, Wasser- und Flugpolizei, der Bereitschaftseinheit sowie des
Landesamts für Verfassungsschutz und des Landeskriminalamts im
Einsatz.
Zu den Maßnahmen zählen unter anderem diverse Sperren im
öffentlichen Bereich, beispielsweise am Rathausplatz, aber auch
Sicherheitsüberprüfungen und Gefährdungseinschätzungen, die im
Vorfeld durch die Landespolizeidirektion Wien durchgeführt werden.
Zusätzlich zum Sicherheitskonzept des Veranstalters hat die
Landespolizeidirektion Wien umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen
getroffen.
Der Schlüssel für die erfolgreiche Abwicklung eines Einsatzes sei
die behördenübergreifende Zusammenarbeit und die Kooperation mit dem
Veranstalter, dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Stadt Wien,
betonte der Innenminister. „Diese Zusammenarbeit ist seit vielen
Jahren bewährt und wird regelmäßig geübt – auch innerhalb einer
gemeinsamen Einsatzzentrale. Mein besonderer Dank gilt daher allen
Polizistinnen und Polizisten, die bei dem Großevent im Einsatz
stehen, sowie allen Freiwilligen der Rettungsorganisationen, die zu
einem reibungslosen Ablauf beitragen.“

